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Der Naturpark Dahme-Heideseen  arbeitet an einer weiteren Verbesserung seiner Qualität und Angebote für die Besucher.

Naturschutz
Schöner in der Natur wandern

Prosit: Beim geselligen Ausklang nach der Beratung zum Naturschutz erhoben unter anderem Sarah Mamerow, Andreas Gordalla, Christian Kreipe, Gerald Bernhardt, Thomas Mertke und Gunnar Heyne die Gläser.
Prosit: Beim geselligen Ausklang nach der Beratung zum Naturschutz erhoben unter anderem Sarah Mamerow, Andreas Gordalla, Christian Kreipe, Gerald Bernhardt, Thomas Mertke und Gunnar Heyne die Gläser. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 31.07.2019, 21:00 Uhr
Naturparks Dahme-Heideseen Mit Christian Kreipe hatte am Mittwoch das Besucherzentrum des Naturparks Dahme-Heideseen einen besonderen Gast. Er ist Scout der Qualitätsoffensive des Verbands Deutscher Naturparke und war gekommen, um zu beurteilen, ob der hiesige Naturpark nach dem Erhalt eines Qualitätssiegels vor fünf Jahren dieses Zertifikats auch weiterhin verdient. Den Pflegezustand der Storkower Salzwiesen hatte er bereits begutachtet und war in der Bugker Sahara, wo in diesem Jahr das EU LIFE-Projekt "Sandrasen" mit der Anlage eines Rundwanderweg mit Infotafeln abgeschlossen worden ist, und war zufrieden.

Allein die Natur pur rechtfertigt es noch nicht, sich Naturpark nennen zu dürfen. Der vom Verband Deutsche Naturparke aufgestellte Kriterienkatalog fordert vor allem die Einbeziehung von Partnern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um "das Potenzial für die integrierte Entwicklung von Naturschutz, nachhaltigem Tourismus, Umweltbildung und Regionalentwicklung" zu fördern.

So hatte die Leiterin des Besucherzentrums, Sarah Mamerow, neben sich den Naturparkleiter Gunnar Heyne, dessen Mitarbeiter Thomas Mertke, den Burgherrn und Tourismusmanager der Stadt, Andreas Gordalla, sowie Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig, um dem Scout Bericht über ihre Aktivitäten in dieser Richtung zu geben. Sarah Mamerow konnte eine lange Reihe von Veranstaltungen aufzählen, angefangen von Seminaren für Erwachsene bis zu Projekttagen für Kinder.

Dabei will sie "von drinnen nach draußen wirken", also anregen, in die Natur zu gehen. Andreas Gordalla erläuterte sein "Dachthema Natur-Erlebnis", bei dem er nach und nach auch das Umfeld umgestalten will – "bis in den Landkreis und über die Kreisgrenzen hinaus". Unterstützung erfahre er dabei von der Bürgermeisterin, die versicherte, die Zusammenarbeit noch weiter ausbauen zu wollen.

Christian Kreipe zeigte sich schließlich "guten Mutes", dass bei "so vielen beispielhaften Projekten" eine erneute Zertifizierung erfolgen wird.

Von Seiten der Wirtschaft war mit Gerald Bernhardt der Kolberger Kräuter- und Naturhof anwesend. Er hatte zum Verkosten ein likörähnliches Getränk mitgebracht, hergestellt aus Kräutern und Früchten, wie sie rund um die Burg gedeihen.

Es hat geschmeckt. Wenn ein Name dafür gefunden ist, wird es im Besucherzentrum mit verkauft werden.

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