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Flugplatz Neuhardenberg
Region steht hinter ihrem Airport

Jüngster Fluggast: Melissa Margarete Stolte (5 Monate) mit Mutter Martina.
Jüngster Fluggast: Melissa Margarete Stolte (5 Monate) mit Mutter Martina. © Foto: Winfried Mausolf
Doris Steinkraus / 06.08.2019, 06:00 Uhr
Neuhardenberg (MOZ) Der Zuspruch und die Unterstützung der Region für den 1. Projekttag Fliegen sei überwältigend gewesen. Das resümiert der Chef der Airport Berlin-Neuhardenberg GmbH,  Uwe Häidcke. "Die Region Ostbrandenburg steht hinter dem Projekt Service- und Ergänzungsflugplatz für die Hauptstadtregion", so Hädicke, der auch Vorstand des Berlin-Brandenburger Flughafenverbandes flyBB ist. Es müssten jetzt sowohl bei den Berliner Flughäfen als auch den Brandenburger Landeplätzen die Rahmenbedingungen so angepasst werden, dass der BER einerseits starten und wachsen, aber auch kooperieren kann und darf. Zudem müsste dafür Sorge getragen werden, dass vorhandene Infrastruktur und tätige Unternehmen wie in Neuhardenberg, die ohne staatliche Subvention agieren, die notwendigen Genehmigungen erhalten, ihr Geschäftsmodell zu entfalten.

"Wir wollen unseren 2500 Quadratmeter großen Hangar für eine Wartungsfirma für Airbus- und Boeing-Flugzeuge ausbauen und dann vermieten. Der Kunde besteht auf ein sicheres Anflugverfahren unabhängig vom Wetter", betont Hädicke. "Mit unserer 24 Stunden-Betriebsgenehmigung könnten wir Geschäftsfliegern und anderen eine Option bieten, um nach der Inbetriebnahme des BER nicht nach 24 Uhr vor verschlossenen Toren zu stehen." Die Wettbewerbsfähigkeit des BER würde bei einer Kooperation mit seinen Umlandflugplätzen garantiert steigen, ist sich der Flugplatzmanager sicher.

Landrat Gernot Schmidt (SPD) unterstützt diese Forderungen:  "Unternehmen werden gebremst, die Menschen vor Ort verstehen es nicht, dass so eine Infrastruktur wie in Neuhardenberg, die bereits zu DDR-Zeiten vom Steuerzahler bezahlt wurde, brach liegen muss und kaum genutzt werden darf", so Schmidt.

Der Airport dankt allen Gästen und Partnern, die zum Erfolg des Projektages beigetragen haben. Besonderer Dank ging an die IHK, die die Forderungen der Landeplätze in Brandenburg unterstützt und von der Politik endlich Entscheidungen fordert.

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