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Besitzer Thomas John hofft auf einen Sieg von Cliffs Art beim 129. Longines Großer Preis v

Pferderennen
Rennsportinteresse in dritter Generation

Nach dem Sieg im Juni in Hoppegarten: Stute Cliffs Art mit (v. l.) Niklas Krüger, Thomas John, Trainer Stefan Richter und Jockey Martin Seid
Nach dem Sieg im Juni in Hoppegarten: Stute Cliffs Art mit (v. l.) Niklas Krüger, Thomas John, Trainer Stefan Richter und Jockey Martin Seid © Foto: Frank Sorge
Jens Sorge / 09.08.2019, 07:30 Uhr
Hoppegarten Großen Sport bietet die 151-jährige Rennbahn Hoppegarten beim Grand Prix-Festival an diesem Wochenende. Der gipfelt am Sonntag im 129. Longines Großen Preis von Berlin. Doch rundum geht es gewiss ebenfalls hoch her. So beim mit 13 Pferdedamen ausgezeichnet besetzten Stutenpreis um 25 000 Euro. Dieser Zuchtprüfung fiebern vor allem Thomas John und Sohn Niklas entgegen.

Wenn der Galopprennsport ein Thema ist, gibt es für Thomas John kein Halten. Leidenschaftlich legt er die Pläne für seine beiden auf einer Auktion in Iffezheim erworbenen famosen Stuten Cliffs Art und In Memory dar. Die haben bereits sehr gutes Können verraten. Cliffs Art ist Hoppegarten-Besuchern noch bestens vom Sieg am 9. Juni im BBAG-Auktionsrennen bekannt. Da jubelten Vater und Sohn Niklas und waren auch danach beim zweiten Platz in Hamburg nicht vom Pferd enttäuscht, eher vom Reiter.

Drei aus Altlandsberg stammende Generationen sind eng mit dem Galopprennsport verbunden, denn bereits Thomas Johns Vater Wolfgang hat keinen Renntag ausgelassen. "Ich bin allerdings im Gegensatz zu meinem Vater nicht so wettaffin", betont der Mineralöl-Händler aus dem Neuenhagener Nachbarort. "Mir bereiten eigene Rennpferde viel Freude." Erst spät hatte er zur Materie gefunden. "Die Initialzündung erfolgte bei einem von der Mineralölgesellschaft Valvoline angeregten Besuch des Deutschen Derbys in Hamburg 1994. Da führte mein Vater noch die Tankstelle in Altlandsberg, die ich dann übernahm."

Pferdebesitz seit 20 Jahren

Seit rund 20 Jahren besitzt Thomas John eigene Rennpferde. Erst zusammen mit anderen, seit dem Tod von Uwe Deikert nur noch allein. "Zuletzt gehörte uns die schnelle Stute Tahira, die wir sehr gut nach England verkauft haben." Das Auf und Ab im Leben eines Rennpferde-Besitzers hat John zur Genüge kennen gelernt. "Vor allem die Krankheit und der frühe Tod der veranlagten Stute Halli Galli waren für mich ein harter Schlag."

Längst ist auch sein Sohn Niklas vom Rennsport "infiziert." Bei einem längeren Aufenthalt in Neuseeland besuchte er mehrere Gestüte. Schmunzelnd verweist der Vater auf den neuen Status des Juniors: "Er hat sich selbst zu meinem Racing-Manager ernannt."

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