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Fußball
Gastgeber geht euphorisch in die Pflichtspiele

Bereichert das Vogelsänger Spiel: der aus Fünfeichen gewechselte 31-jährige Tommy Jansch (rechts) gegen David Bänsch (links). Mitspieler Felix Schapke (Mitte) hatte das 1:0 erzielt.
Bereichert das Vogelsänger Spiel: der aus Fünfeichen gewechselte 31-jährige Tommy Jansch (rechts) gegen David Bänsch (links). Mitspieler Felix Schapke (Mitte) hatte das 1:0 erzielt. © Foto: Bernd Pflughöft
Thomas Dotzek / 14.08.2019, 02:15 Uhr
Vogelsang Kreisligist SV Vogelsang hat zu Hause den Kreisoberliga-Aufsteiger FC Lokomotive Frankfurt 6:4 (1:1) besiegt. Die Gäste hatten Glück, das Vogelsang nicht alle Chancen nutzte.

Die neu zu Vogelsang gewechselten Kreisoberliga-erfahrenen Tommy Jansch, Sebastian Ewert und Tobias Geiger hatten nicht nur im Spiel dem Gegner den Stempel aufgedrückt, sondern schon im Vorfeld eine kleine Euphorie ausgelöst. Sie erhöhen Vogelsangs spielerisches Niveau deutlich.

Doch ein anderer guter Spieler begann mit dem Torreigen. Der sehr agile Felix Schapke erzielte nicht nur in der 18. Spielminute das 1:0, sondern er war einer der besten Akteure.  Er hielt vor der Abwehr spielend die Gegenspieler vor dem eigenen Strafraum fern und bereitete weitere Treffer vor. Allerdings hatte Lok auf den Rückstand die Antwort parat. Nachdem Vogelsangs Schlussmann noch einen Schuss per Reflex entschärfen konnte, musste der an sich gut haltende René Werner im Vogelsänger Tor nach einem Standard den Ausgleich hinnehmen (24.). Dabei sah er nicht gut aus.

Kreisligist wittert Chance

Doch die Vogelsänger merkten, dass Lok zu schlagen war. So blühte auch ein Martin Brunzel auf, als er das 2:1 (48.) und das 3:1 (49.) gleich nach der Halbzeit-Pause erzielte. Lok Frankfurt hatte auch seine Chancen, doch Torwart Werner griff beherzt ein oder der Routinier Veit Anders hinderte, allerdings nicht immer regelkonform, die Frankfurter am Abschluss. In der 70. Minute hätte Brunzel den Hattrick erzielen können, spielte aber zum besser postierten Tobias Geiger, der zum 4:1 einschob. Das Spiel schien für die meisten der knapp 100 Zuschauer entschieden. Der gut pfeifende Schiedsrichter Thomas Märtin entschied in der 72. Spielminute auf Strafstoß und der aus Groß Lindow zur Lok gewechselte Michael Gambashidze verkürzte. Nun bemühte sich Lok um den Anschluss-Treffer, die Gastgeber konterten erfolgreich. Tobias Geiger erzielte in der 75. und 76. Spielminute das 5:2 und 6:2. Weitere Chancen vergab Sebastian Ewert freistehend.

So blieb es etwas spannend, als in der 80. Minute erneut Gambashidze einen weiteren umstrittenen Strafstoß zum 3:6 verwandelte und in der 89. Minute das 4:6 durch Derenik Mayilyan fiel. In der hektischen Schlussphase erhielt Lok Frankfurt noch die Gelb/Rote Karte, doch der Vogelsänger Sieg hatte ohnehin so gut wie festgestanden.

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