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Barrierefrei
Neue Verbraucherberatungsstelle eröffnet

Marco Büchel, Stefan Ludwig, Christian Rumpke, Katarzyna Guzenda und René Wilke (v.l.) schneiden das Band zur neuen Verbraucherberatungsstelle durch.
Marco Büchel, Stefan Ludwig, Christian Rumpke, Katarzyna Guzenda und René Wilke (v.l.) schneiden das Band zur neuen Verbraucherberatungsstelle durch. © Foto: René Matschkowiak
René Matschkowiak / 14.08.2019, 19:02 Uhr - Aktualisiert 15.08.2019, 09:20
Frankfurt (Oder) Mit einem Großaufgebot an Politikern und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wurde am Mittwoch die neue Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Brandenburg in der Karl-Marx-Straße 179/180 eröffnet. Sie ersetzt die bisherigen, unmodernen Räumlichkeiten in der südlichen Karl-Marx-Straße. Verwinkelt, klein und vor allem nicht barrierefrei, war sie für den Besucherverkehr nicht mehr geeignet.

Noch als Landtagsabgeordneter hatte sich Oberbürgermeister René Wilke (Linke) zusammen mit seinem Landtagskollegen Marco Büchel für neue Räumlichkeiten für die Verbraucherzentrale in Frankfurt eingesetzt. "Ich freue mich dass es jetzt gelungen ist und ich, jetzt als Oberbürgermeister, die Eröffnung erleben darf", erklärte Wilke.

"Die Räumlichkeiten sind sehr gut und einladend, was bisher nicht ganz so war. Außerdem werde die Verbraucherberatung wegen vieler neuer Geschäftsfelder immer wichtiger, so das Stadtoberhaupt.

Zwei Läden zusammengelegt

Der Geschäftsführer der Verbraucherzentralen Brandenburg Christian A. Rumpke erklärte "Mit dem Beratungszentrum haben wir ein modernes und barrierefreies Umfeld für unsere unabhängige Verbraucherberatung geschaffen, das zudem Platz für Bürgerdialoge und europäische Veranstaltungsformate bietet".

Binnen eines Jahres sind zwei zuvor getrennte Ladeneinheiten komplett umgebaut und zusammengelegt worden. Der Aufwand habe sich jedoch gelohnt, freute sich auch Jan Eckhardt, Chef der Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH als Vermieter. "Wir haben somit die gesamte westliche Seite der Karl- Marx-Straße vermietet", so Eckhardt. In die zwei noch leer stehenden Einheiten soll bis September wieder Leben einziehen. Von der neuen Verbraucherzentrale verspricht sich Eckhardt mehr Besucherverkehr.

Neben einem Eigenanteil der Wohnungswirtschaft wurden für den Umbau 130 000 Euro vom Verbraucherschutz-Ministerium des Landes bereitgestellt. Minister Stefan Ludwig (Linke) dankte zur Einweihung allen Beteiligten. "Mit der neuen Ladenfläche hat die Verbraucherzentrale in Frankfurt nun eine zeitgemäße Anlaufstelle, um die Bürger optimal zu beraten", sagte er.

Grenzüberschreitende Beratung

Zugleich konnte nun auch das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum mit einziehen. Insgesamt drei Büros für Beratungen, ein Wartebereich, sowie Büros für die acht Mitarbeiter stehen zur Verfügung. Außerdem eine barrierefreie Toilette und ein großer Beratungsraum. Über den freut sich die Leiterin der Einrichtung Katarzyna Guzenda besonders. "So etwas gab es bisher nicht, jetzt können wir auch gemeinsame und grenzüberschreitende Projekte in großer Runde besprechen", sagt sie.

Die meisten Nachfragen der Verbraucher gibt es zum Onlineshopping, zu Finanzen, Versicherungen, aber auch zur GEZ. "Das Besondere ist, dass wir nicht nur beraten, sondern in einigen grenzüberschreitenden Fällen auch die Rechtsvertretung übernehmen", so Guzenda. Es erkundigten sich sowohl Deutsche über Geschäfte in Polen als auch umgekehrt. Zudem suchten in Frankfurt lebende Polen Hilfe, wenn sie noch nicht so gut deutsch sprechen. Gefördert wurde der Umbau auch von der Stadt Frankfurt und den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree mit jeweils 3333 Euro sowie von der Aktion Mensch. Nach Potsdam ist Frankfurt der zweite modernisierte Standort der Verbraucherzentrale im Land.

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