Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Radsport
Spitze schneller als 40 km/h

Knapp zwei Stunden unterwegs für 70 Kilometer: Bei der 18. offenen Uckermark-Meisterschaft absolvierte Uwe Koch (2. von links) von Blau-Weiß Schwedt das Rennen bei den Senioren 3.
Knapp zwei Stunden unterwegs für 70 Kilometer: Bei der 18. offenen Uckermark-Meisterschaft absolvierte Uwe Koch (2. von links) von Blau-Weiß Schwedt das Rennen bei den Senioren 3. © Foto: Carola Voigt
Carola Voigt / 16.08.2019, 02:45 Uhr
Schönow (MOZ) Mal hat der Schönower SV eine offene Uckermark-Meisterschaft im Radsport ausgerichtet. 107 Teilnehmer, darunter sehr viele aus der Hauptstadt Berlin, wurden registriert. Dagegen tauchen nur vier Aktive aus der gastgebenden Uckermark im Ergebnis-Tableau auf.

Der Wettkampf war für etliche Fahrer ein Wertungsrennen im sogenannten "MOL-Cup". An diese sportliche Herausforderung über 70 Kilometer unter echten Wettkampfbedingungen trauten sich nur vier hiesige Radsportler heran. Dies waren Helaman und Doris Krause aus Prenzlau sowie Uwe Koch und Martin Schröder vom TSV Blau-Weiß Schwedt. Koch belegte in der Klasse Senio-­ren 3 den 22. Platz (1:57:25 h), Schröder (Senioren 4) brauchte 1:54:02 h und wurde Fünfter.

Der Tagesschnellste kam mit Kay Klingbeil aus Berlin und war nach 1:43:15 h im Ziel kurz vor dem Ortseingang Schönow. Er fuhr damit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 40,678 km/h.

Bei der Startaufstellung wurde dieses Mal "umgekrempelt". Zuerst radelten die Senioren 3 und 4 sowie die Frauen los, fünf Minuten später die Jüngeren, also die Senioren 2 und die Männer. "Das hatte den Zweck, dass es erstens in engen Bereichen mit so vielen Fahrern nicht problematisch wird und zweitens, damit sich das Feld nicht so weit auseinander zieht, denn die Jüngeren fahren teilweise schneller.

Erfreulich: Zehn Frauen am Start

Bis Schmiedeberg fuhren die beiden Blöcke immer noch leicht getrennt. Ab Polßen gab es erste Überholmanöver der in Block zwei Gestarteten. Drei Ausreißversuche einer Gruppe brachten anschließend noch keine Vorentscheidung – sie wurden immer wieder eingeholt. Kurz vorm Ziel zogen die echten Sprinter das Tempo an und verschafften sich so entscheidenden Vorsprung."Die magere uckermärkische Präsenz ist echt schade – um so erfreulich war in diesem Jahr, dass zehn Frauen, zum größten Teil junge Damen, am Start waren. Die Jahre zuvor fuhren höchstens drei Frauen mit", erzählte Hauptorganisator Stefan Hildebrand vom Schönower SV. Seine 15-köpfige Crew, die mindestens schon 15 Jahre zusammenarbeitet, hatte alles gut vorbereitet und umgesetzt. "Probleme gab es bei einigen Fahrern mit den Transpondern, die nicht an richtiger Stelle saßen und deswegen unkorrekte Zeiten lieferten. Außerdem fehlten unterwegs zwei Richtungsweiser, die einfach entwendet wurden", ärgerte sich Hildebrand.

Die Polizei hatte das Rennen gut überwacht und regelte den Verkehr an den Kreuzungen. Grobe Stürze gab es diesmal nicht. So wurde es erneut ein gelungenes Championat.

Die Altersklassen beim Uckermark-Radrennen

Junioren: ab Jahrgang 2002 (beim Championat in einer Wertung mit den Männern)Männer: 19 Jahre und älter (ab Jahrg. 2000)Senioren 2: 40 Jahre und älter (ab Jg. 1979)Senioren 3: 50 Jahre und älter (ab Jg. 1969)Senioren 4: 60 Jahre und älter (ab Jg. 1959)⇥cv

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG