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Viele Wulkower und Gäste feiern im sanierten Schlosspark das "Schnapszahl"-Jubiläum ihres Dorfes.

Dorfjubiläum
Mit Karnevalern und guten Freunden

Ines Weber-Rath / 19.08.2019, 08:15 Uhr
Wulkow (MOZ) An der Wulkower Dorfstraße und auf dem Parkplatz am Ökospeicher war am Sonnabend Nachmittag kaum noch ein Parkplatz frei – so groß war der Andrang zum Parkfest. Mit ihm haben die Bewohner des Lebuser Ortsteils nicht nur die Sanierung des denkmalgeschützten Parks, sondern auch die 666. Wiederkehr der Ersterwähnung ihres Dorfes gefeiert.

Die Veranstalter vom Verein Die Wulkower konnten wieder auf viele Mitgestalter zählen. Darunter auf die Kinder aus der örtlichen Kita "Grashüpfer", die das Bühnenprogramm eröffneten.

Nur die Vorführung der Baumkletterer von der Reitweiner "Baumpatrouille", die im Wulkower Park viel zu tun hatten, fiel aus: "Die sind zu den Deutschen Meisterschaften im Baumklettern gefahren", richtete die Vereinsvorsitzende der "Wulkower", Irene Baranek aus. Sie trug selbst zur Unterhaltung der Festgäste bei – als Tänzerin der Frankfurter Free Time Line Dancer.

Bevor er als einer der Wulkower Karnevaler auf der Bühne agierte, erinnerte Ortsvorsteher Wolfgang Gerlach an die Geschichte des Dorfes, die 1353 als Domäne Wulkow begann. Und an die jüngsten Errungenschaften. Gerlach dankte allen, die dazu beigetragen haben, die Sturmschäden im Park zu beseitigen und das grüne Herz des Ortes wieder begehbar zu machen.

Gemeinsam mit dem langjährigen Ortsvorsteher der hessischen Partnergemeinde Betzenrod, Werner Lotz, ließ Gerlach Episoden der Treffen zum Parkfest Revue passieren. Acht Betzenroder waren auch diesmal gekommen und bei Wulkower Familien zu Gast.

Der Präsident der Wulkower Karnevaler, Frank Dinnebier, bedauerte den Verkauf des Ufos. Damit habe Wulkow eine Attraktion verloren, sagte er. Aber sein "Märchenschloss" soll das Dorf wiederbekommen. Durch die sprichwörtliche Blume bat er die Wulkower Feuerwehrleute, den Zwist zu beenden und sich wieder am gesellschaftlichen Leben im Ort zu beteiligen.

Irene Baranek hatte am Samstag den Schreck über einen Brief vom Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland verdaut. Der hatte kurz vorm Fest darauf bestanden, dass er die Mülltonnen liefert und nicht ein Frankfurter Sponsor. "So ärgert man Ehrenamtler", meint Baranek.

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