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Höfefest
Unterhaltung hinter jeder Hoftür

Erhard Herrmann / 19.08.2019, 14:14 Uhr - Aktualisiert 23.08.2019, 09:47
Brandenburg Die Brandenburger Altstadt hat ihre besonderen Reize. An jeder Ecke findet man ein Stück Geschichte. Ebenso bieten die vielen alten Häuser mit ihren Hinterhöfen ein besonderes Flair. Deshalb hatte der Verein "Die Altstädter" vor 20 Jahren die Idee, die zahlreichen sanierten Hinterhöfe und Häuser als Kulisse für ein Stadtteilfest zu nutzen. Zwar wurde schon zum Start auf eine Erfolgsgeschichte gehofft, erwartet hatte jedoch niemand, dass diese Veranstaltung so einen großen Freundeskreis  wie heute bekommen würde.

Denn das Altstadtfest hat sich mittlerweile etabliert und ist aus dem Brandenburger Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Ein Kulturfest von Bürgern für Bürger. So könnte man das Ereignis am vergangenen Samstag zusammenfassen, das eine Mischung von Kleinkunst, Ausstellung und "lebenden" Baudenkmälern war. "Der Vorstand und die Mitglieder des Vereins setzten alle Hebel in Bewegung, um das ambitionierte Programm umzusetzen. Dabei konnten wir neue Teilnehmer gewinnen die ihre Höfe geöffnet haben, wie die Hofgemeinschaft von Dr. Wiesner ", so Kathrin Arndt von den Altstädtern.

Ihre Mühen wurden durch einen stetigen Besucherandrang belohnt, diese kamen dann auch voll auf ihre Kosten. Schlendern, schauen, genießen, so lange und so viel man mochte. Kunst, Handwerk, Live-Musik und gute Laune. Das Stadt-Museum lud zum Museums-Rundgang und zum Trödeln ein, in der Schmuckwerkstatt von Heike Burgemann zeigte die Goldmarie wie teures Geschmeide hergestellt wird. Ganz gemütlich und entspannend das Angebot der evangelisch-reformierten Gemeinde und in der Fouqué-Bibliothek. Das Gespräch mit den Lokalpolitikern konnte man in den Höfen von SPD und Bündnis 90/die Grünen suchen. Danach ein Barbecue im Möbelhaus Naumann oder finnische Spezialitäten im Interkulturellen Zentrum oder doch lieber einen Burger im Inspektorenhaus. Wer es volkstümlich mochte, war im Bürgerhaus mit dem Volkschor oder Dudelsackklängen von Frau Seiffert und Hof von Arnold Bestattungen, hier sang der Shanty Chor, bestens aufgehoben. Ein Zuschauermagnet war auch das Fahrradmuseum und die Ausstellung mit Zeichnungen von Paul Pribbernow. Doch auch wem das zu ruhig war, fand Unterhaltung. Die Bailaro-Tänzer im Mode Café zeigten fetzige Tanzeinlagen und wer Lust hatte, durfte gerne mitmachen. Am Abend lohnte sich zudem ein Besuch im Altstadt-Pub, wo die Band "Team 67" spielte.

Nach dem gelungenen Höfefest steht nun schon das nächste zu organisierende Event für die Altstädter an:  am 31. August findet ein kubanischer Abend mit versprochenem Cuba-Feeling statt und am 7. September will man mit dem 2. Bierfest die Besucher anlocken. Am 19. Oktober ist zudem Manfred Maurenbrecher mit einer Buchvorstellung zu Gast im Bürgerhaus. Das gesamte Programm und Informationen zum Verein unter www.diealtstaedter.de

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