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Studie: Brandenburgs Grundsteuer ist bundesweit am niedrigsten

Blick auf ein Verkaufsschild mit dem Schriftzug "Baugrundstück".
Blick auf ein Verkaufsschild mit dem Schriftzug "Baugrundstück". © Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa
dpa / 20.08.2019, 08:13 Uhr
Potsdam (dpa) Die Brandenburger zahlen im bundesweiten Vergleich die niedrigsten Steuern auf Grundstücke.

Das geht aus einer Analyse des Beratungsunternehmens Ernst&Young vom Dienstag hervor. Der Studie zufolge musste jeder Brandenburger im vergangenen Jahr 106 Euro auf bebaute oder bebaubare Grundstücke zahlen. Zum Vergleich: In Nordrhein-Westfalen lag die Summe pro Kopf rechnerisch 100 Euro höher.

Die Grundsteuer ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Städte und Gemeinden. Laut Studie brachte sie 2018 in Brandenburg 282 Millionen Euro ein. Das bedeutet ein Plus von zwei Prozent im Vergleich zu 2017. Bundesweit lag das Volumen bei mehr als 14 Milliarden Euro. Die Steuer muss von Grundstücksbesitzern gezahlt werden. Mieter finanzieren sie über die Nebenkosten mit.

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Alfred Kuck 20.08.2019 - 19:24:32

Dafür ist die Grunderwerbssteuer und die Energiekosten die höchsten der Republik

Statistisch gesehen ist es richtig, dass die Grundsteuer in Brandenburg im Durchschnitt am Niedrigsten sind. Entschieden wird über die Höhe der Grundsteuer auf kommunaler Ebene. Und das Niveau der Grundsteuer spricht dafür, dass auf dieser Ebene vernünftig mit den Belastungen für die Bürger umgegangen wird. Anders sieht dies schon auf Landesebene aus. In Brandenburg wird die höchste Grundsteuer erhoben und auch die Energiekosten sin in Brandenburg am höchsten. Offenbar wirkt sich die weitere Entfernung zu den Bürgern auf Landesebene entsprechend aus bei der Einschätzung der Belastbarkeit der Bürger.

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