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zu Standorttafeln auf Autobahnen
Wenn jede Minute zählt

Harriet Stürmer
Harriet Stürmer © Foto: MOZ/Gerd Markert
Meinung
Harriet Stürmer / 21.08.2019, 20:00 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Jedes Jahr werden auf Brandenburgs Straßen Zehntausende Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt – Tausende von ihnen schwer.

In solchen Situationen geht es mitunter um Leben und Tod. Dann zählt jede Minute. Und deshalb ist es auch so wichtig, dass ein Notarzt-Team möglichst schnell vor Ort ist. Je schneller, desto besser stehen die Chancen auf Rettung.

Wenn Zeugen präzise Ortsangaben zu Unfällen machen können, wenn sie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst alarmieren, ist der erste Schritt für schnelle medizinische Hilfe getan. Aber insbesondere an Autobahnkreuzen fehlt es an Markierungen oder Landmarken, die Orientierung bieten. Mit dem Modellversuch im Bereich des Autobahndreiecks Barnim können Unfallstellen künftig zuverlässiger von Rettungskräften erreicht werden als bisher.

Die neuen Tafeln, die auch schon an Autobahnen in Hamburg verwendet werden, kosten den Bund verhältnismäßig wenig Geld. Sollte sich das neue Beschilderungssystem bewähren, könnten also auch andere Autobahndreiecke und -Kreuze mit geringem finanziellen Aufwand damit ausgestattet werden.

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