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Fußball
FC Eisenhüttenstadt will nachlegen

Will mit seinem Müllroser Team am Sonnabend in Bad Saarow erfolgreicher Spieler als beim 4:6 vor einer Woche gegen Rot-Weiß Luckau: Nick Murach (vorn) zum Sisonauftakt. Der 20-jährige Offensivspieler war vor ddieser Saison aus Groß Lindow gekommen.
Will mit seinem Müllroser Team am Sonnabend in Bad Saarow erfolgreicher Spieler als beim 4:6 vor einer Woche gegen Rot-Weiß Luckau: Nick Murach (vorn) zum Sisonauftakt. Der 20-jährige Offensivspieler war vor ddieser Saison aus Groß Lindow gekommen. © Foto: Michael Benk
Hagen Bernard / 23.08.2019, 02:45 Uhr
Am 2 Spieltag der Fußball-Mannschaften auf Landesebene hat vom Trio aus der Eisenhüttenstädter Region nur Brandenburgligist FC Eisenhüttenstadt Heimrecht. Er empfängt am Sonnabend um 15 Uhr die SG Union Klosterfelde. Beide Mannschaften haben zum Saisonauftakt überrascht. Während die Klosterfelder im ersten Brandenburgligaspiel überhaupt zu Hause den Titelanwärter Einheit Bernau mit 2:1 bezwangen, setzte sich mit dem selben Resultat im offiziellen Eröffnungsspiel der FCE beim FV Preussen Eberswalde durch.

"Angesichts der Ergebnisse in der Vorbereitung und zum Auftakt sind für mich die Klosterfelder der Favorit", will FCE-Trainer Andreas Schmidt den Erwartungsdruck von seinen Mannen nehmen. "Wenn wir einen ähnlich guten Auftritt wie in Eberswalde hinlegen, also diszipliniert stehen und unsere Möglichkeiten konsequent nutzen, sollte auch gegen Klosterfelde etwas möglich sein. Wir wissen schon, wo wir stehen und wo wir die Hebel ansetzen müssen", ist Schmidt dennoch optimistisch. Er kann auf fast die selbe Elf zurückgreifen wie vor einer Woche. Ins Aufgebot kehren Christoph Krüger nach seiner Rot-Sperre, der zuletzt beruflich verhinderte Hoang Sa Nguyen Ngoc und wahrscheinlich auch Manndecker David Steinbeiß zurück.

Pfeifen wird Max Mangold vom FSV Schorfheide Joachimsthal. "Ich erkundige mich schon, wer pfeift. Schließlich muss ich mich auf den Unparteiischen einstellen. Außerdem hat er neue Regeln zu befolgen. Zu Saisonbeginn wird sicherlich alles etwas schärfer geahndet", erklärt Schmidt. Schließlich kann auch der Trainer mit einer Roten Karte bedacht werden und wäre dann gesperrt. In der vergangenen Saison hatten die Eisenhüttenstädter gerade in der Heimpartie gegen Klosterfelde Pech, als sie in einem ausgeglichenen Spiel nach zwei sehr unglücklichen Elfmetern noch verloren hatten.

Ebenfalls mit drei Punkten aus dem 1. Spieltag im Gepäck tritt am Sonnabend Landesligist FSV Dynamo Eisenhüttenstadt an. Er spielt beim VfB Hohenleipisch. "Dort haben wir meistens nicht schlecht gespielt, auch wenn wir mal verloren haben. Natürlich wollen wir etwas mitnehmen, auch wenn wir einige Ausfälle haben", erklärt Dynamo-Trainer Dietmar Brauer. Dabei stehen ihm sowie seinem Trainerkollegen Dirk Liedtke die Sorgenfalten auf der Stirn geschrieben. So fehlen aus beruflichen Gründen Benjamin Bartz, Christian Wulff und Dietrich Lichtner. Am Dienstag musste Oliver Weniger das Training mit Knieschmerzen abbrechen, dazu konnten die schon am vergangenen Wochenende fehlenden Falk Busch (Zerrung) und Dimitrij Altengof nur sehr dosiert trainieren. "Die Hoffnung stirbt zuletzt am Freitag beim Abschluss-Training. Jeder weiß,  wie angespannt unsere Personalsituation ist. Unter diesen Voraussetzungen Ziele zu formulieren ist eigentlich Schwachsinn, aber am Ende willst du immer gewinnen, egal wie realistisch das ist", erklärt Liedtke. "Ich habe mir das Spiel des VfB Hohenleipisch bei Guben Nord auf Video angesehen, da kommt ein ganz dicker Brocken auf uns zu", so Liedtke.

MSV-Elf wird umgekrempelt

Von einem ganz dicken Brocken den es zu bewältigen gilt, spricht zwar der Müllroser Landesklasse-Trainer Dirk Herrgoß nicht, doch von einer nicht ganz leichten Aufgabe. Gastgeber ist der FSV Preußen Bad Saarow, der sein Auftaktspiel mit 1:3 verloren hat. So dürften die Saarower ähnlich motiviert sein wie die Gäste, die zum Auftakt mit 4:6 verloren hatten. "Unser Ziel ist es, auswärts etwas zu holen. Dafür müssen wir vor allem stabiler stehen, um weniger Gegentreffer zu kassieren. Um den vorderen Bereich mache ich mir weniger Sorgen", erklärt Herrgoß.

Zwar gibt es keine Ausfälle, doch wird er auf alle Fälle eine andere Start-Elf aufbieten als vor einer Woche. "Bei 17 zur Verfügung stehenden Spielern kann ich natürlich die Mannschaft nicht völlig austauschen. Doch einiges verändern werde ich schon, auch um neue Akzente zu setzen. Das heißt jedoch nicht, dass ich den Spielern, die dieses Mal draußen bleiben, die Schuld an der Niederlage gebe."

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