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Kunstsymposium
Diesmal nicht mit Pinsel und Farbe

Erich Mitterhofer an der Drechselbank: Es war sein erstes Kunstsymposium, nun will er dem Karl-Mertens-Kunstverein anschließen.
Erich Mitterhofer an der Drechselbank: Es war sein erstes Kunstsymposium, nun will er dem Karl-Mertens-Kunstverein anschließen. © Foto: Weber
Simone Weber / 23.08.2019, 09:51 Uhr
Rathenow Zu seinem 13. Symposium lud der Karl-Mertens-Kunstverein erstmals ins Atelier des Holzkünstlers Martin Lenzen nach Steckelsdorf ein. Im Mittelpunkt stand dort der Werkstoff Holz.

"Jeder sollte ein bisschen freier arbeiten, sich in anderen Techniken ausprobieren können", so Detlef Frenkel, Leiter der Malgruppe des Vereins mit rund 40 Mitgliedern. Beispielsweise fertige Anna Mertens mit Säge, Raspel und Feile ein Mobilé aus kleinen Holz-Fundstücken. "Das war eine ganz spontane Idee von mir", so die Mitgründerin des Kunstvereins. Die meisten Mitglieder malen zumeist und verfügten daher über eher geringe Kenntnisse über die künstlerische Holzbearbeitung.  Material und Werkzeuge wurden vom Verein gestellt. Für jeden Zweck gab es das passende Holz: Fichte, Linde Kirsche etc. Zum Symposium kamen aber auch einige Nicht-Vereinsmitglieder, die Ankündigung in der Zeitung gelesen hatten.

Auf die Weise erfuhr auch Erich Mitterhofer vom Termin. Der Rathenower fertigte einen großen Kerzenständer. "Ich bin von Beruf Tischler und habe schon immer nebenbei gedrechselt. Damit habe ich schon als Jugendlicher angefangen", erzählte der Rentner. "Ich bin jetzt seit über sechs Jahren aus dem Beruf raus, habe immer noch zuhause gedrechselt – aber seltener. So hat es mir richtig Spaß gemacht, hier wieder einmal etwas auf der Drechselbank entstehen zu lassen." Mitterhofer hat zudem Spaß am Austausch gefunden und möchte nun dem Kunstverein beitreten, um sich auch mal mit Farbe und Pinsel auszuprobieren.

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