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Eine Vergrößerung von zehn auf 18 Plätze ist angestrebt. Biesenthals Stadtverordnete vertagen ihr Votum.

Erweiterung
Eine Kita steht im Wald

Olav Schröder / 27.08.2019, 08:15 Uhr - Aktualisiert 27.08.2019, 08:24
Biesenthal (MOZ) Die Biesenthaler Stadtverordnetenversammlung hat ihr Votum zu den Erweiterungsplänen der Waldkita an der Prendener Straße noch einmal vertagt. Der Haushalts- und Sozialausschuss wird diese Zeit nutzen, um sich noch einmal in der neuen Zusammensetzung nach der Wahl mit dem Thema zu befassen.

Im Juni ist die Waldkita durch eine Elterninitiative mit zehn Plätzen eröffnet worden. Sie gehört zu der seit mehreren Jahren bestehenden reformpädagogisch arbeitenden Kita Wukaninchen. Wie Catharina Rafoth von der Elterninitiative erläuterte, soll mit der Erweiterung die bereits ursprünglich angestrebte Zahl von insgesamt 18 Kita-Plätzen geschaffen werden. Dafür ist die Aufstellung eines zweiten Waldkitawagens vorgesehen, der ohne Belastung des Biesenthaler Haushaltes finanziert werden soll.

Bislang wurden eine Schutzhütte und eine Trockentoilette aufgestellt. Wie Sabine Buder (CDU/Pro Danewitz), Vorsitzende des Haushalt- und Sozialausschusses, sagte, strebe sie eine Vorstellung des aktuellen Stands des Projekts in dem Ausschuss an. Sie habe den Eindruck, dass das Thema in der Stadt zu Polarisierungen geführt habe. Es gehe daher nicht allein um ein Votum der Stadtverordnetenversammlung zu der Erweiterung, sondern auch um die Meinung der Bürger. Zu klären seien die Pflichten, aber auch die Rechte der Stadt. Der Kita-Träger stehe der Vorstellung im Ausschuss ausdrücklich positiv gegenüber. Margitta Mächtig (Linke) wünscht sich darüber hinaus, dass im Rahmen dieser Diskussion die Kita-Gesamtsituation in der Gemeinde erörtert wird.

Diese Debatte könne unabhängig von der Entscheidung der Stadtverordneten geführt werden, sagte Andreas Krone (Bündnis 90/Grüne). Bei dem Votum gehe es um die Erteilung des Einvernehmens der Stadt mit der Erweiterung. Dies müsse innerhalb von acht Wochen vorliegen. Anderenfalls würde der Landkreis es ersetzen, sofern der Bauantrag keinen baurechtlichen Bestimmungen widerspricht.

Mit nur einer Stimme Mehrheit wurde die Entscheidung in die nächste Stadtverordnetenversammlung vertagt.

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