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Das Asklepios Klinikum informiert über Sicherheit für Patienten und Besucher vor Keimen.

Welttag Patientensicherheit
Keimen mit Schwarzlicht  auf der Spur

Wichtig: Desinfektion
Wichtig: Desinfektion © Foto: Frank Molter/dpa
Michael Dietrich / 17.09.2019, 06:15 Uhr
Schwedt (MOZ) Das Asklepios Klinikum begrüßt am heutigen Welttag der Patientensicherheit von 14 bis 17 Uhr Patienten und Besucher mit einem Infostand im Eingangsbereich des Schwedter Krankenhauses. Fachfrau Beate Jäckel von der Krankhaus-Hygiene zeigt Interessierten auf großen Schautafeln, wie die gefürchteten Keime eigentlich aussehen, wo sie sich verstecken können und bietet sowohl Kindern als auch Erwachsenen an, mit Schwarzlicht auf die Suche nach möglichen Keimen zu gehen.

"Unsere Mitarbeiter achten natürlich darauf und sind geschult, mit hygienischen Maßnahmen die Verbreitung von Keimen zu verhindern. Aber bei Patienten und Besuchern ist das etwas anderes", sagt Beate Jäckel. "Wir möchten dafür werben und zeigen, wie wichtig die Desinfektion der Hände ist, wie sie richtig vorgenommen wird, sodass keine gefährlichen Keime ins Haus kommen und keine hinaus."

Am Stand im Eingangsbereich zeigen die Mitarbeiter auch Schutzkleidung für besonders gefährdete Bereiche und bieten an, sie einmal anzuprobieren. Mit Taschenlampen können Kinder Markierungen mit fluoreszierenden Mitteln aufspüren, die an typischen Keimherden platziert werden. Am Spender für Desinfektionslösung macht eine Schwarzlichtlampe sichtbar, ob die Desinfektion der Hände gründlich genug war.

Das Motto für den Welttag in Deutschland ist "Sicherheitskultur auf allen Ebenen".

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Norbert Dähn 17.09.2019 - 19:19:00

Keimen mit Schwarzlicht auf der Spur, für mich ein schlechter Witz

Mit Erstaunen und zum Teil Empörung habe ich diesen Artikel gelesen. Leider lag ich im August 2019 im KH Schwedt auf der Kardiologischen Station. Neben den völlig unzureichenden Behandlungen die ich dort erfahren mußte, war ich vor allem über die Nachlässigkeit mit dem Umgang mit den Hygienevorschriften durch die mich untersuchenden Ärzte, erschrocken und verängstigt. Größtenteils ohne Handschuhe, ohne die Benutzung der vorhandenen Desinfektionsbehälter wurde ich untersucht bzw. wurden mir Kanülen gesetzt oder entfernt. Auch in der Klinikbewertung habe ich diese Nachlässigkeiten aufgeschrieben, namentlich! Keine Rückfragen etc. bisher. Dann solch ein Artikel. Im Schwedter Krankenhaus ist der Patient nach meiner Erfahrung Freiwild. Keine Auswertungsgespräche nach der Behandlung oder vor der Entlassung durch die behandelnden Ärzte.

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