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Brandstiftung?
Einkaufszentrum in Wildau durch Feuer zerstört

Nach dem Brand eines Einkaufszentrums sind die verkohlten Reste zu sehen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Nach dem Brand eines Einkaufszentrums sind die verkohlten Reste zu sehen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. © Foto: Jörg Carstensen/dpa
dpa / 17.09.2019, 08:53 Uhr - Aktualisiert 17.09.2019, 14:32
Wildau (dpa) Am frühen Morgen wird die Feuerwehr zu einem Einkaufszentrum in Wildau gerufen. Das Gebäude steht in Flammen. Zu retten ist es nicht mehr. Der Verdacht der Brandstiftung liege nahe, meint die Polizei.

Ein Einkaufszentrum in Wildau (Dahme-Spreewald) ist in der Nacht zum Dienstag abgebrannt. Die Polizei ermittelt zum Verdacht der Brandstiftung, wie ein Sprecher mitteilte. Demnach waren rund 170 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Brand konnte im Laufe des Vormittags gelöscht werden. In dem Gebäude sollen sich während des Feuers keine Menschen aufgehalten haben, verletzt wurde demnach niemand.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll das Feuer von einem Sofa, das außen an der Mauer des Gebäudes stand, ausgegangen sein. Die Flammen wurden der Feuerwehr um 0.23 Uhr gemeldet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Gebäude mit einer Grundfläche von rund 5000 Quadratmetern an der Fichtestraße bereits vollständig in Flammen und war nicht mehr zu retten. Der Bereich der Fichte- und Freiheitsstraße war während der Löscharbeiten gesperrt.

In dem Einkaufszentrum waren unter anderem eine Bank, ein Imbiss und ein Reisebüro untergebracht. Am Mittag konnten die Ladenbesitzer das zerstörte Gebäude betreten, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Schaden beläuft sich den Angaben zufolge auf mehrere Hunderttausend Euro, die genaue Höhe sei aber noch nicht absehbar.

Der Brand sei nicht im A10-Einkaufs-Center, sondern in einem kleineren Einkaufszentrum der Stadt ausgebrochen, hieß es. Umliegende Gebäude mussten nach Polizeiangaben nicht evakuiert werden. Anwohner wurden jedoch aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten – durch den Brand entstanden große Rauchwolken.

Ein Polizeihubschrauber war den Angaben nach im Einsatz, um das Ausmaß des Brands abzuschätzen. Mit einem Bagger wurde am Morgen der Brandschutt auseinandergezogen, um Glutnester zu finden.

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