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Zum 15. Mal richtet die Laurentiusschule den Lauf für Förder- und Grundschulen aus. Moderator Adi ist auch mit dabei.

Meisterschaft
Crosslauf in Bad Freienwalde

Jörn Kerckhoff / 27.09.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 27.09.2019, 08:31
Bad Freienwalde (MOZ) Felix, Felix, Felix" – dass auch der Letztplatzierte in einem der Läufe der Brandenburger Crosslauf-Meisterschaft für Förderschulen am Donnerstag in Bad Freienwalde angefeuert wurde, zeigt schon die Besonderheit dieser Veranstaltung. Zum 15. Mal lud die Laurentiusschule ins Jahnstadion zu den Meisterschaften für Kinder mit und ohne Förderbedarf ein und 561 Mädchen und Jungen zwischen sechs und 18 Jahren aus 21 Schulen folgten dem Ruf.

Für die drei Grundschulen und eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen war der Lauf als offene Stadtmeisterschaft ausgeschrieben, für die 17 Förderschulen, für Kinder mit körperlicher und geistiger Behinderung, aus ganz Brandenburg waren es die Landesmeisterschaften. Als Ehrengäste waren die Landtagsabgeordnete Kristy Ausgustin (CDU), gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes Märkisch-Oderland, gemeinsam mit ihrem Büroleiter Steffen Lübbe, und vor allem DDR-Sportlegende Gerhard "Adi" Adolph zu Gast.

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Brandenburger Crosslauf-Meisterschaft für Förderschulen

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Adi ist einfach nur Adi, nicht Gerhard und auch nicht Herr Adolph. Ausgezeichnet wurde der erfolgreiche Geher mit den Titeln "Meister des Sports" und "Verdienter Meister des Sports". Berühmt wurde er auch mit seiner Sendung "Mach mit, mach’s nach, mach’s besser", die ab 1964 jeden Sonntag ab zehn Uhr im DDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der inzwischen 82-Jährige ist immer noch fit wie ein Turnschuh.

Mit Adi zusammen moderierte Dagmar Rocktäschel, Sportlehrerin der Laurentiusschule, die Läufe. Sie hält die Fäden in der Hand, sagt aber: "Ohne unsere Sekretärin Doreen Müller könnte der Lauf nicht stattfinden." Sie ist offenbar diejenige, die den größten Teil der Arbeit übernimmt.

Am Sonntag findet in Berlin der Marathon statt, an dem nicht nur wieder zigtausend Läufer an den Start gehen, sondern auch hunderttausende Zuschauer die Strecke säumen werden. Für die jungen Läufer in Bad Freienwalde hatte ihr Crosslauf ungefähr die gleiche Bedeutung. "Für viele ist das die einzige Möglichkeit, sich mal mit anderen zu messen", macht Rocktäschel deutlich, dass dieser Lauf – Nummer 16 findet am 24. September 2020 statt – eine ganz große Bedeutung vor allem für die Mädchen und Jungs der Förderschulen hat. "Bei solchen Veranstaltungen geht es tatsächlich noch nur um den Sport und nichts anderes", erklärt die passionierte Sportlerin. Und Marlies Sydow, Leiterin der Lauretiusschule macht deutlich: "Die Kinder wollen sich messen und genießen den Wettkampf."

Kampf um jeden Platz

Das war tatsächlich nicht zu übersehen. In den sechs Rennen – in der größten Gruppe waren 191 Läufer am Start – wurde bis zum letzten Meter um jede Platzierung gekämpft. Über ein, zwei und vier Kilometer – je nach Alter – gingen die Läufe vom Stadion durch den Freienwalder Forst, wieder zurück, wo Adi die Läufer empfing und auf den letzten Metern noch mal kräftig anfeuerte.

Das erste Rennen bestritten vier Kinder, die im Rollstuhl sitzen und eine halbe Stadionrunde gegeneinander fuhren, wobei sie alles gaben. Angefeuert von allen anderen Schülern, Lehrern, Helfern, Betreuern und Eltern – was für eine Bühne. Die Ergebnisse lagen bis Redaktionsschluss nicht vor, wir liefern sie nach.

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