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Laufevent
Bekele verpasst Weltrekord beim Berlin-Marathon hauchdünn

Der Äthiopier Kenenisa Bekele freut sich nach dem 43. Berlin-Marathon in Berlin als Sieger im Ziel.
Der Äthiopier Kenenisa Bekele freut sich nach dem 43. Berlin-Marathon in Berlin als Sieger im Ziel. © Foto: Maurizio Gambarini/dpa
dpa / 29.09.2019, 11:23 Uhr - Aktualisiert 29.09.2019, 13:13
Berlin (dpa) Am Ende fehlte nur zwei Sekunden. Favorit Kenenisa Bekele hat den 46. Berlin-Marathon gewonnen, den Weltrekord aber hauchdünn verpasst. Der 37-Jährige aus Äthiopien siegte am Sonntag in 2:01:41 Stunden und blieb damit lediglich zwei Sekunden über der erst im Vorjahr an selber Stelle aufgestellten Bestmarke des Kenianers Eliud Kipchoge. Platz zwei belegte Bekeles Landsmann Birhanu Legese (2:02:48) und Sisay Lemma (2:03:36) rundete als Dritter den äthiopischen Dreifach-Erfolg ab.

Bei den Frauen gab es einen äthiopischen Doppel-Erfolg. Ashete Bekere gewann in 2:20:14 Stunden vor Mare Dibaba, die sieben Sekunden langsamer war. Platz drei sicherte sich die Kenianerin Sally Chepyego in 2:21:06 Stunden. Die für Deutschland startende Melat Kejeta schaffte in starken 2:23:58 Stunden gleich in ihrem ersten Marathon die Olympia-Teilnahme 2020.

„Am Ende fehlte mir wohl etwas das Glück. Es war ein fantastisches Event und es tut mir leid, dass ich den Weltrekord so knapp verpasst habe. Ich bin ich sehr glücklich über meine persönliche Bestleistung, wäre aber gern Weltrekord gelaufen“, sagte Bekele, der auf der Bahn über 5000 und 10 000 Meter noch immer die Bestmarke hält.

In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Rennen war der dreimalige Olympiasieger eigentlich schon abgehängt. Nach etwa 30 Kilometern musste er Legese und Lemma ziehen lassen, lag zwischenzeitlich eine Minute über dem Weltrekord. „Ich hatte Probleme mit dem Oberschenkel“, sagte Bekele im Ziel: „Ich bin gerade erst von einer Verletzung zurückgekommen und meine Vorbereitung war nicht optimal.“

 Top-Favorit Kenenisa Bekele hat den Weltrekord beim 46. Berlin-Marathon nur ganz knapp verpasst.
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Berlin Marathon - Bekele verpasst Rekord

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„Am Ende fehlte mir wohl etwas das Glück. Es war ein fantastisches Event und es tut mir leid, dass ich den Weltrekord so knapp verpasst habe. Ich bin ich sehr glücklich über meine persönliche Bestleistung, wäre aber gern Weltrekord gelaufen“, sagte Bekele, der auf der Bahn über 5000 und 10 000 Meter noch immer die Bestmarke hält.

In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Rennen war der dreimalige Olympiasieger eigentlich schon abgehängt. Nach etwa 30 Kilometern musste er Legese und Lemma ziehen lassen, lag zwischenzeitlich eine Minute über dem Weltrekord. „Ich hatte Probleme mit dem Oberschenkel“, sagte Bekele im Ziel: „Ich bin gerade erst von einer Verletzung zurückgekommen und meine Vorbereitung war nicht optimal.“

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