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über die Hürden der E-Mobilität
Es fehlt die Infrastruktur

Autor Andreas Wendt
Autor Andreas Wendt © Foto: Gerd Markert
Meinung
Andreas Wendt / 13.10.2019, 19:18 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) E-Mobilität ist derzeit in aller Munde. Das Wort hört sich ja auch ganz gut, zeitgemäß und modern an.

Wer sich dem entzieht, wird sofort als Klimaschädling abgestempelt. Kein Wunder also, dass sich auch die Kommunen mit dem Thema beschäftigen, ihre Flotten umrüsten und klimafreundlich unterwegs sein wollen.

Doch sie merken auch, dass E-Mobilität an ihre Grenzen stößt. Busse, deren Reichweite stark eingeschränkt ist und bei denen das Aufladen gefühlte Lichtjahre dauert, wenn man es mit dem konventionellen Betanken an der Zapfsäule vergleicht. Apropos Säulen: Für die große Verkehrswende hin zur E-Mobilität fehlt es an der nötigen Infrastruktur. Wer nach einer Ladesäule Ausschau hält,  findet vermutlich noch eher die berühmte Stecknadel im Heuhaufen. Und kommt trotz Förderung mächtig in die Miesen beim Kauf von E-Fahrzeugen.

Wie beim E-Scooter wird der zweite Schritt vor dem ersten getan. Als die Roller in Deutschlands Großstädten schon längst unterwegs waren, begann die Debatte darüber, wie sicher sie überhaupt sind und welche Anforderungen an ihre Besitzer gestellt werden müssen. Wer E-Mobilität will, muss zunächst die nötige Infrastruktur dafür schaffen. Mit dem Kauf eines E-Autos ist es nicht getan.

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Armin Maywald 14.10.2019 - 08:45:51

Erst denken, dann handeln...

... oder schauen, wie sich die Sache entwickelt. Deutschland ist ein Land, das regulieren will, das sind wir inzwischen gewohnt. Aber vielleicht ist es hier an der Zeit, einmal die Sache laufen zu lassen und sich selbst zu regulieren.

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