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Fußball
Neunmal Gelb beim Kreispokal-Aus

Kaum ein Durchkommen: Der Lichterfelder Martin Kühn sucht die Lücke.
Kaum ein Durchkommen: Der Lichterfelder Martin Kühn sucht die Lücke. © Foto: Julian Stegemann
Julian Stegemann / 15.10.2019, 02:15 Uhr
Lichterfelde Der Start in die Partie gelang den Hausherren perfekt. Martin Kühn setzte nach wenigen Sekunden Michael von Zobeltitz in Szene. Geschickt zog der Angreifer am Oberkrämer Torwart vorbei und schoss aus spitzem Winkel auf das Tor. Ein Gästeverteidiger klärte zur Ecke. Diese wurde wuchtig vor das Tor geschlagen, wo erneut von Zobeltitz lauerte und die Führung des Außenseiters besorgte (2. Minute). Die Gäste wachten nach dem unkonzentrierten Beginn auf. Ein Angriff über den linken Flügel erreichte Max Müller. Vollkommen unbedrängt schoss er das Leder aus elf Metern über die Linie und brachte den Favoriten zum Ausgleich (6.). Finow/Lichterfelde machte es trotz der schnellen Antwort der Gäste nicht schlecht und versuchte, Nadelstiche zu setzen. Nach 20 Minuten beherrschte Oberkrämer die Partie zwar deutlich, doch kam noch nicht an der kompakt agierenden Defensive von Finow/Lichterfelde vorbei. Auf der anderen Seite probierte Denny Rauch sein Glück und zog vom rechten Flügel ins Zentrum.

Die Gäste machen Druck

Sein Schuss auf den kurzen Pfosten ging jedoch dicht am Tor vorbei. Der Druck der Gäste nahm daraufhin minütlich zu. So kam es in der 25. Spielminute zum nächsten Treffer für Oberkrämer. Finow/Lichterfelde hatte den Ball in den eigenen Reihen und leistete sich im Aufbauspiel einen katastrophalen Schnitzer. Oberkrämers Max Müller bedankte sich und schob den abgefangen Ball locker ein. Das ärgerliche Gegentor brachte die Hausherren dazu offensiver zu agieren und unheimlich hoch zu stehen. Die Taktik ging fünf Minuten später nach hinten los, sodass Oberkrämer nur einen langen Ball schlagen musste, um mit einem Konter das 3:1 zu erzielen (30.). Das dritte Gegentor tat den Gastgebern richtig weh, sodass nur wenig später der nächste Fehler das vierte Tor der Gäste einleitete. Max Müller krönte sich dabei zum Dreifachtorschützen (36.).

In der zweiten Halbzeit nahm das Schicksal dann seinen Lauf. Der Favorit nutzte die erste Möglichkeit und erhöhte auf 5:1. Ein kurz getretener Freistoß und ein präziser Pass in den Strafraum reichten aus, um die Hausherren erneut zu überwinden. Tom von Glischinski brauchte am Ende nur noch einschieben. Finow/Lichterfelde lief letztlich nur noch hinterher und kassierte nur zehn Minuten darauf das 1:6. Vor allem der Frust machte sich beim Kreisligisten breit. Grobe Fouls oder Diskussionen nahmen kein Ende, sodass der Unparteiische letztlich neun Mal zur Gelben Karte griff und die Hausherren ermahnte. Kurz vor dem Ende besiegelte Nicolai Jelitto mit einer tollen Einzelaktion den 7:1-Endstand.

Finow/Lichterfelde: Kevin Sägebarth, Daniel Schumacher, Olaf Pospieszny, Lars Huhnholz (46. Ole Lasner), Christian Kuhn (68. Nico Habke), Paul Gast, Denny Rauch, Maximilian Ziesler, Sebastian Ziesler, Martin Kühn, Michael von Zobeltitz (59. Martin Rossa)

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