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Fußball
Fritz-Elf tritt Chancen mit Füßen

Schütze des Rehfelder Siegtreffers: Max Herrmann (links), hier im Kopfballduell mit Beeskows Andreas Boge. Im Hintergrund beobachtet Preußen-Akteur Hannes Wilde (Nummer 12) die Situation.
Schütze des Rehfelder Siegtreffers: Max Herrmann (links), hier im Kopfballduell mit Beeskows Andreas Boge. Im Hintergrund beobachtet Preußen-Akteur Hannes Wilde (Nummer 12) die Situation. © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 15.10.2019, 02:15 Uhr
Rehfelde (MOZ) Es war ein glanzloser Heimsieg der Rehfelder in der2. Hauptrunde des Kreispokal-Wettbewerbs gegen den zuletzt arg schwächelnden Liga-Konkurrenten aus der LOS-Kreisstadt. Dabei verzeichneten die Platzherren ein dickes Chancenplus sowie deutlich mehr Spielanteile. Der Treffer von Max Herrmann nach knapp einer halben Stunde bedeutete aber bereits den Endstand.

"Ich kann mit dem Auftritt meiner Mannschaft nicht zufrieden sein. Wir sind weit hinter dem eigenen Anspruch zurückgeblieben. Zudem haben wir die erarbeiteten Gelegenheiten geradezu mit Füßen getreten und es gegen vor allem im zweiten Durchgang ohne jegliche Offensiv-ambitionen agierende Gäste nicht geschafft, ein klareres Ergebnis zu erzielen. Was nützt all’ die Überlegenheit, wenn das Salz in der Suppe, sprich die Tore fehlen", bilanzierte Grün-Weiß-TrainerHelmut Fritz direkt nach dem Abpfiff des souveränen Fürsten-walder Unparteiischen Peter Gerlach. "Es spricht allerdings für meine Jungs, dass sie nicht überschwänglich den Einzug in die nächste Runde bejubeln, sondern sich vielmehr über die unzureichende bis mangelhafte Vorstellung in den 90 Minuten ärgern."

Sonderlob für Keeper Jedro

Ähnlich sah es Frank Wilde, der gemeinsam mit Björn Becker nach der Ablösung von Robert Fröhlich bei den Beeskowern das Sagen an der Linie hat. "Unser Plan war es, so lange wie möglich die Null zu halten. Wir sind mit einer von vier Altherrenspielern ,verstärkten’ Mannschaft angereist und haben uns im ersten Durchgang als fast gleichwertiger Kontrahent gut verkauft. Im zweiten Abschnitt schwanden mit zunehmender Spieldauer aber die Kräfte und die Überlegenheit der Platzherren steigerte sich von Minute zu Minute. Aber wir haben alles gegeben und dem Favoriten das Leben bis zum Schlusspfiff erschwert." Ein besonderes Lob gab es für Schlussmann Pascal Jedro, der mit etlichen Glanztaten eine höhere Niederlage verhinderte. Wildes Trainerkollege Becker stand übrigens selbst 90 Minuten auf dem Rehfelder Rasen.

Der Spielverlauf ist schnell auf den Punkt gebracht: der Gastgeber im ständigen Vorwärtsgang, während die Preußen-Elf das Hauptaugenmerk auf die Defensive legte und in Sachen Attacke auf David Stark vertraute. Der Beeskower Alleinunterhalter im Sturm kam immerhin zu zwei Möglichkeiten (31., 36.). Ergo dominierten die Einheimischen das Geschehen, konnten allerdings ob fehlender Präzision bei den finalen Zuspielen das von Silvio Lehmann bestens organisierte Abwehr-Bollwerk nur selten in Verlegenheit bringen. Und falls doch, war Jedro zur Stelle. Lediglich in der 27. Minute verlor die Beeskower Abwehr die Übersicht und Nutznießer Max Herrmann traf per Distanzschuss.

Im zweiten Durchgang wurde die Partie noch einseitiger und die Rehfelder Überlegenheit fast erdrückend. Doch selbst hochkarätigste Möglichkeiten brachten nichts Zählbares ein, so dass es beim knappen 1:0-Erfolg blieb.

Liga-Duell erst im Dezember

Das Wiedersehen in der Liga gibt es erst am vorletzten Hinrunden-Spieltag Anfang Dezember, dann in Beeskow. Am Freitag, 19.30 Uhr, erwarten die Grün-Weißen als Tabellenzweiter den Aufsteiger und Überraschungs-Spitzenreiter SG Mücheberg zum Gipfeltreffen, Schlusslicht Preußen hat tags darauf die viertplatzierte SG Niederlehme zu Gast.

Grün-Weiß Rehfelde: Helfried Hedemann –Tim Görke, Daniel Anton, Tobias Kunkel, EricBohlemann – Maximilian Terzenbach, Sebastian Juhre (69. Bledar Mahmuti), Pascal Haase (63. Robert Krebs) – Steffen Fechtner, Toni Frontzek, Max Herrmann

Preußen Beeskow: Pascal Jedro – Andreas Boge, Björn Becker, Silvio Lehmann, FrankSchrobbach – Hannes Wilde, Sebastian Tiedge, Philipp Becker, Max Rosengart – Sebastian Busse (86. Jannes Busse), David Stark

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