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Zweijährige wird schwer verletzt im Krankenhaus behandelt. Polizei will aufklären, wie es zu dem Unglück kam.

Schwer verletzt
Ermittlungen nach Fenstersturz der Zweijährigen

Anwohner Jona-Mirko Eggert schaut auf die Fensterreihe seines Nachbaraufgangs in der Schlossstraße. Hier ist es am 18.Oktober zu einem tragischen Unglück gekommen: Eine Zweijährige stürzte aus einem zweigeschossigen Wohnhaus und wurde dabei schwer verletzt.
Anwohner Jona-Mirko Eggert schaut auf die Fensterreihe seines Nachbaraufgangs in der Schlossstraße. Hier ist es am 18.Oktober zu einem tragischen Unglück gekommen: Eine Zweijährige stürzte aus einem zweigeschossigen Wohnhaus und wurde dabei schwer verletzt. © Foto: Jana Reimann-Grohs
Jana Reimann-Grohs / 21.10.2019, 19:11 Uhr - Aktualisiert 22.10.2019, 08:09
Fürstenwalde (MOZ) Die Polizei ermittelt im Fall des schwer verletzten zweijährigen Mädchens, das am vergangenen Freitag in der Fürstenwalder Schlossstraße aus dem Fenster eines zweigeschossigen Wohnhauses gestürzt war. "Wir werden einer Verletzung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht nachgehen müssen und ermitteln auch wegen fahrlässiger Körperverletzung", sagt Polizeisprecherin Bärbel Cotte-Weiß von der Direktion Ost am Montag. Nähere Angaben zum Vorfall konnte sie nicht machen.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Kind vermutlich beim Spielen aus dem zweiten Stock gefallen. Die Eltern waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Die Zweijährige stand unter der Aufsicht ihres 18-jährigen Bruders und soll in einem unbeobachteten Moment über die Couch ans Fenster geklettert sein. "Jetzt finden wir heraus, was genau passiert ist", äußert sich Cotte-Weiß zu den eingeleiteten Ermittlungen. Nachdem das Kind in ein Berliner Krankenhaus transportiert wurde, bangt die Familie des Mädchens weiter um deren Gesundheitszustand.

Jona-Mirko Eggert aus dem Nachbaraufgang hatte den Rettungseinsatz am Freitag beobachtet und ist über den Vorfall bestürzt: "Ich mache mir Sorgen, wie es der Kleinen geht – da ist ja eine ganze Familie betroffen." Er habe die Angehörigen direkt nach dem Unfall gesehen und fühle mit ihnen, sagt der 19-Jährige. Trotzdem schockiere ihn die grobe Fahrlässigkeit, das Kind aus den Augen gelassen zu haben.

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