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American Football
Alles auf Anfang bei den Eberswalder Kriegern

Julian Stegemann / 22.10.2019, 02:15 Uhr
Eberswalde Es ist das Event für jeden Football-Fan der Region – der Barnim Bowl. Auch in diesem Jahr luden die Eberswalder Warriors wieder zu einem ganz besonderem Football-Abend ein. Rund 1000 Zuschauer störmten auf den Sportplatz am Wasserturm in Finow, das "Homefield" der Warriors. Dort konnten sie das Spiel der Hausherren gegen den mehrfachen Deutschen Meister und aktuellen Regionalligisten Berlin Adler ansehen.

Cleveres Laufspiel

"Der Barnim Bowl war ein voller Erfolg. Unsere Jungs haben sich gesteigert, so dass es heute für alle ein richtig tolles Spiel war", erklärte der neue Headcoach Jens Steinmüller im Anschluss an die Partie.

Nachdem die Warriors in der ersten Halbzeit noch nicht so richtig in Fahrt kamen, ging es mit einem 0:13 in die Halbzeitpause. Es folgte eine stark verbesserte Vorstellung im dritten Viertel. Nach sechs Minuten machten die Eberswalder durch einen langen Lauf einen großen Schritt in Richtung Endzone. Ein cleveres Laufspiel reichte am Ende, um mit einem Touchdown die ersten Punkte auf die Anzeigetafel zu bekommen.

Daraufhin überraschten die Warriors die Berliner mit einem guten Play und holten sich zwei weitere Punkte. Die Euphorie auf dem Feld schwappte durch das 8:13 auch auf die zahlreichen Zuschauer neben dem Feld über. Doch der Regionalligist aus Berlin hatte eine passende Antwort parat. Nur etwa eine Minute später gelang den Adlern der nächste Touchdown, was das 20:8 für die Gäste nach sich zog.

Noch Großes im Köcher

Das Spiel plätscherte vor sich hin, doch die Warriors hatten noch etwas Großes im Köcher. Rund drei Minuten vor dem Ende der Partie brachte Benjamin Tesch mit einem Lauf über das gesamte Feld und einem anschließenden Touchdown die Menge zum Eskalieren.

"Das war der Hammer. Da bin ich richtig stolz auf den Jungen, der aus unserer eigenen Jugend stammt", erkannte der Eberswalder Headcoach an. Zwar gelang den Adlern noch ein Touchdown zum 27:16, doch am Ende hatte jeder Spieler auf dem Platz ein Lächeln im Gesicht. "Wir wussten, da kommt ein richtig guter Gegner zu uns. Aber wir haben die Lücken gefunden und uns mit schönen Spielzügen zeigen können. Leider hat es am Ende nicht gereicht, wir waren so dicht dran", zoh Jens Steinmüller eine positive Schlussbilanz.

Gerade nachdem die Warriors bei ihrem letzten Spiel gegen die Beelitz Blue Eagles auf und neben dem Feld negativ aufgefallen waren und mehrere Spieler gesperrt worden, soll mit dem Barnim Bowl ein Neuanfang eingeleitet werden. Man wollte sich vor allem bei den Zuschauern und bei der eigenen Jugend anders präsentieren und zeigen, wofür die Eberswalder Warriors stehen möchten.

"Es wird hier einen richtigen Umbruch geben. Ich habe mich entschieden, bei der Mannschaft zu bleiben und will mit ihr nächstes Jahr gestärkt zurückkommen", kündigte Jens Steinmüller mit Blick auf die neue Saison an. Der ehemalige Junioren-Trainer wolle dabei vor allem auch mit den jungen Spielern aus der eigenen Nachwuchs arbeiten und etwas Neues für die Zukunft aufbauen.

Engagiertes Moderatoren-Team

Das Moderatoren-Team Alexander Kohl von den Warriors und ran-Experte und Adler-Sprecher Roman Motzkus erklärten verständlich für nicht ganz so kundiges Publikum das Geschehen auf dem Platz. Danach wurde neben dem Platz bei Musik und Höhenfeuerwerk noch bis in die Nacht gefeiert.

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