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Im Bereich der B 168 hat sich ein Wildunfallschwerpunkt zwischen Lieberose und Peitz entwickelt.

Risiko
Vor erhöhter Unfallgefahr wird gewarnt

Zwischen Peitz und Lieberose ist das Risiko besonders hoch.
Zwischen Peitz und Lieberose ist das Risiko besonders hoch. © Foto: Susann Prautsch/dpa
MOZ / 23.10.2019, 06:45 Uhr - Aktualisiert 23.10.2019, 08:20
Peitz (MOZ) Wildunfälle häufen sich, insbesondere im Bereich der Bundesstraße (B) 168. Jetzt verweist der Landesbetrieb Forst Brandenburg, Landeswaldoberförsterei Peitz, das steigende Unfallrisiko und mahnt zur Vorsicht. Speziell im Gebiet der B 168 von Lieberose in Richtung Peitz ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Die Strecke auf der B 168 von der Bushaltestelle Hollbrunn bis zur Abfahrt Drachhausen Heide entwickelt sich zum Schwerpunkt für Wildunfälle.

Konkret ereigneten sich zwei schwere Unfälle innerhalb von knapp zwei Wochen. Jeweils morgens gegen sechs Uhr ist es hinter dem Ortsteil Hollbrunn in Richtung Peitz zum Zusammenstoß gekommen. In einem Fall prallte ein Pkw der Marke BMW frontal mit einem starken Rothirsch (ca. 200 Kilogramm) zusammen. Die junge Fahrerin hat gut reagiert, sodass die Insassen unverletzt blieben.

Der Rothirsch musste aufgrund seiner schweren Verletzungen mit einem Fangschuss getötet werden. Eine Weiterfahrt mit stark beschädigten Pkw war nicht möglich. Wenige Tage später, etwa zur gleichen Uhrzeit,  wurde ganz in der Nähe ein Wildschwein durch eine Kollision getötet. Der Verursacher des Unfalls und auch das Fahrzeug sind unbekannt.

Unfälle melden

An gleicher Stelle werden jährlich bis zu fünf Schalenwildtiere bei Verkehrsunfällen getötet. Mit der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit verschiebt sich ab der kommenden Woche der Berufsverkehr. Die Tiere richten sich aber weiter nach der Helligkeit, können sich nicht auf die zeitliche Verschiebung des Verkehrs einstellen. Dieser Faktor erhöht die Unfallgefahr zusätzlich zu Dunkelheit, rutschigen Straßen, Laub und Nässe.

Kommt es zu einem Wildunfall, wird darum gebeten, die Polizei, die Forstdienststellen in der Nähe oder falls bekannt, den zuständigen Jagdpächter zu informieren. Die Unfallstelle ist zu sichern, darüber hinaus ist zu gewährleisten, dass noch lebendes Wild aus Tierschutzgründen umgehend durch den Jagdausübungsberechtigten oder die Polizei erlöst wird.

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