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Erster Spatenstich
Baubeginn für Feuerwache noch in diesem Jahr

Abriss für den Neubau der Feuerwache. Noch in diesem Jahr soll Baubeginn sein.
Abriss für den Neubau der Feuerwache. Noch in diesem Jahr soll Baubeginn sein. © Foto: Gerrit Freitag
Stefan Lötsch / 08.11.2019, 19:52 Uhr - Aktualisiert 08.11.2019, 20:12
Eisenhüttenstadt (MOZ) Seit Freitag ist es nicht mehr zu übersehen: Auf dem Areal an der Ecke Beeskower Straße/Oderlandstraße wurde ein großes Baustellenschild aufgestellt. Es ist gleichsam Auftakt dafür, dass es nun mit dem großen Millionen-Projekt der Stadt richtig losgeht, dem Neubau einer Zentralen Feuerwache.

Anfang Dezember solle es einen symbolischen Spatenstich geben, sagt Michael Reichl, Leiter des Fachbereiches Stadtentwicklung. Danach soll in diesem Jahr noch mit den Erdarbeiten begonnen werden. Das Areal ist 13 400 Quadratmeter groß und besteht aus einem höher gelegenen Teil, wo auch das Feuerwehrgebäude entstehen wird und einem Teil, der unter Straßenniveau liegt, wo die Parkplätze angeordnet werden.

Die Ausschreibung für diese Leistungen sind abgeschlossen, die Vergabe wird noch erfolgen. Schon im vergangenen Jahr war das Areal, das der Stadt gehört und sich nicht zuletzt deshalb als Standort anbot, beräumt worden. Unter anderem mussten Gebäude abgerissen werden. Allerdings befindet sich auf der Fläche noch ein erheblicher Baum- und Strauchbestand, der für das Projekt deutlich reduziert werden muss.

Parallel dazu waren die Planungsleistungen beauftragt und ein Baugrundgutachten in Auftrag gegeben worden. Inzwischen liegt ein Entwurf vor, wie die Wache künftig aussehen soll. Dieser stieß auf allgemeines Wohlwollen. Michael Reichl betont, dass sich die Verwaltung regelmäßig mit der Feuerwehr über das Projekt abstimmt, die künftigen Nutzer mit eingebunden sind.

Bisher ist auf dem Baustellenschild im unteren Bereich, wo die beteiligten Baufirmen aufgeführt werden, noch sehr viel Platz. Für das Großprojekt will die Stadtverwaltung eine Vielzahl von sogenannten Losen bilden, also Aufträgen, die vergeben werden.

Systembauweise

Für das eigentliche Gebäude soll eine Systembauweise zur Anwendung kommen, erklärt Michael Reichl. Es werden also vorgefertigte Teile verbaut. Trotzdem wird es dauern, bis die Feuerwache tatsächlich in Betrieb gehen kann. Nach derzeitiger Planung soll die Maßnahme im März 2021 abgeschlossen sein. Dann werden die Löschzüge Innenstadt und Fürstenberg an einem Standort vereint. Die Wache am Kanal, die schon seit vielen Jahren nicht mehr den Erfordernissen entspricht und deren Sanierung zu teuer gewesen wäre, soll, so sind die bisherigen Vorstellungen, abgerissen werden. Auf den dann freiwerdenden Flächen könnten Eigenheime entstehen, das Wohngebiet am Kanal würde damit erweitert.

Anders sieht es mit dem Standort in Fürstenberg aus. Das Gebäude dort steht unter Denkmalschutz, wird also in jedem Fall erhalten bleiben. Wie es weiter genutzt wird, steht noch nicht fest. Zwischenzeitlich hatte der Landkreis Interesse bekundet, um dort Fahrzeuge seiner Katastrophenschutzeinheit unterzustellen.

Nach derzeitigem Stand rechnet die Stadt mit Baukosten in Höhe von rund sechs Millionen Euro. Ein Großteil der Summe sind Fördermittel beziehungsweise Zuweisungen vom Land.

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