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Stolpersteine verschwunden
Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

Symbolfoto
Symbolfoto © Foto: dpa/Oliver Berg
Nancy Waldmann / 14.11.2019, 07:45 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren in der Sache der sieben verschwundenen Stolpersteine am Freitag eingestellt. Ein Täter konnte nicht ermittelt werden, teilt Ingo Kechichian von der Staatsanwaltschaft Frankfurt auf Nachfrage mit.

Der Tatort sei schlecht einsehbar. Die Stolpersteine an der Rückseite der Lenné-Passagen waren am Nachmittag des 12. Juni zwischen 15 und 17 Uhr verschwunden. Das Zeitfenster konnten Sonja und Peter Gudlowski von der Lenné-Park-Initiative definieren, die regelmäßig Rundgänge durch den Park machen. Beim Rundgang um 17 Uhr stellten sie fest, dass die Steine ausgegraben worden waren. "Die Polizei hat alle Anwohner der Hermann-Neumark-Straße befragt, mündlich und per Anschreiben, jedoch habe niemand etwas beobachtet. Lediglich allgemeine Hinweise kamen zusammen, dass sich in der Nähe am Hortenvorplatz Jugendliche treffen".

Für die  Wiederverlegung der sieben Stolpersteine wurden Spenden in der kleinen Parknacht  von der Lennépark-Initiative gesammelt. Mit dem Erlös sollen neue Erinnerungssteine verlegt werden.

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