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Erinnerung
Gedenken in Jamlitz und Lieberose

Symbolfoto eines Rednerpults
Symbolfoto eines Rednerpults © Foto: pixabay
MOZ / 15.11.2019, 08:00 Uhr
Jamlitz (MOZ) In Lieberose und Jamlitz findet am Sonntag eine kombinierte Gedenkveranstaltung statt. Anlass ist der 76. Jahrestag der Errichtung des KZ-Nebenlagers Lieberose in Jamlitz. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr in der Lieberoser Kirche mit einem Gottesdienst, an dem neben den evangelischen Pfarrern Marion Gardei und Wolfgang Krautmacher auch der Berliner Rabbiner Andreas Nachama teilnimmt.

Im Anschluss, um 15.30 Uhr, wird im Dorfgemeinschaftshaus Jamlitz ein Film von Momo Kohlschmidt gezeigt. "Man kann frustriert sein oder kämpfen" befasst sich mit dem Leben und Überleben des ehemaligen KZ-Insassen Jakob Richter. Der filmisch Porträtierte wird in Jamlitz persönlich anwesend sein. Grußworte gibt es von Peter Fischer vom Zentralrat der Juden in Deutschland sowie von Axel Drecoll von der Brandenburgischen GedenkstättenStiftung.

Der Gedenknachmittag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Lieberose und Land sowie des Justus-Delbrück-Hauses in der Stadt Jamlitz.

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Karl Napp 15.11.2019 - 21:15:07

@ J. Richter - vor dem Schreiben nachdenken

Ich weiß zwar nicht, welches Zeugs Sie gerade konsumieren, aber ein bisschen überlegen und nachrechnen sollten Sie schon, bevor Sie alle älteren Menschen öffentlich global verurteilen. _ _ / / _ _ Zitat: "Jeder über 70 plus ist Täter. " Nehmen wir mal an, eine von Ihnen derart beschuldigte Person ist 71 Jahr alt. Dann wurde diese Person im Jahr 1948 geboren. Na, klingelt da was? Da gab es bestimmt keine KZ mehr. _ _ / / _ _ Und selbst wenn der Geburtenjahrgang 1930 wäre, wären die von Ihnen beschuldigten Person bis zum Kriegsende gerade mal 15 Jahre alt gewesen und hätten mit großer Wahrscheinlichkeit bestimmt nichts von der Existenz eines KZ gewusst. _ _ / / _ _ Und - nur mal so für Sie zum Nachrechnen - der Geburtenjahrgang 1930 feiert in 2019 seinen 89.Geburtstag.

Paul Müller 15.11.2019 - 16:21:16

Haben wir :) ...

... mein Oppa musste mit 15 Jahren in den Seelower Höhen das untergehende Reich verteidigen, wer nicht auf die Russen schiessen wollte, bekam vom Kompanieführer von hinten einen Genickschuss ;-) und zu Ihnen fällt mir nur eines ein: „die Gnade der späten Geburt“ heute sind wir ja zum Glück alle Widerstandskämpfer ...

J. Richter 15.11.2019 - 14:29:08

ach wissen Sie was, es war doch keiner ...

Jeder über 70 plus ist Täter. Oder wo waren die damals? Opa und Oma ... Das will keiner wahrhaben. Aber so ist es nun einmal. Die lieben Alten haben das zugelassen. - Wahrscheinlich waren die auch noch stolz darauf (mein Opa war das). Ich schäme mich dafür. Und ihr - habt ihr keine Großeltern???

J. Richter 15.11.2019 - 14:16:03

Keiner wars und keiner wusste was ...

Nebenlager Lieberose ... Jeder Bürger über 75+ hat nichts gesehen und nichts gehört. - Aber alte Menschen sind Täter. Das sollte man hier nicht vergessen. Man wird nicht zum Engel wenn man Opa oder Oma ist.

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