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Lausitz-Strukturwandel
Internetportal soll Standortvorteile aufzeigen, um Investoren zu gewinnen

Blick vom dem 30 Meter hohem Turm am schweren Berg auf das Kraftwerk Boxberg und einen Kohlebagger im Tagebau Nochten.
Blick vom dem 30 Meter hohem Turm am schweren Berg auf das Kraftwerk Boxberg und einen Kohlebagger im Tagebau Nochten. © Foto: Daniel Schäfer/dpa
dpa / 02.12.2019, 17:34 Uhr
Potsdam (dpa) Mit einer neuen Internetplattform wollen die Länder Brandenburg und Sachsen Investoren für die Lausitz ansprechen. Die Website soll ab kommendem Januar über die Standortvorteile der Region informieren, teilte die Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg am Montag mit. Die Seite soll demnach auf Deutsch, Englisch und Polnisch zu erreichen sein.

Die Wirtschaftsförderungen Sachsens und Brandenburgs entwickeln die Plattform gemeinsam. Auch die Wirtschaftsregion Lausitz, eine Gesellschaft mit Vertretern aus mehreren Landkreisen und der Stadt Cottbus, ist den Angaben nach beteiligt.

Die Lausitz ist vom geplanten Ende des Braunkohleabbaus im Jahr 2038 und dem damit einhergehenden Strukturwandel besonders betroffen. Die Bundesregierung will den Prozess mit Finanzhilfen in Milliardenhöhe begleiten. Am Wochenende hatten Klimaaktivisten unter anderem in der Lausitz Braunkohlegruben besetzt und einen sofortigen Kohle-Stopp gefordert.

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Norbert Wesenberg 03.12.2019 - 10:27:56

Strukturwandel?

Der Strukturwandel in der Lausitz bei dem Aus für die Braunkohle ist die eine Sache, wobei die Grünen den Kumpels die ihren Job verlieren vielleicht mal sagen könnten welche Lebensperspektive sie in der Region ihnen anbieten können. Leider haben sie nichts an zu bieten; außer Klimahysterie zu verbreiten. Das Andere ist die Vernachlässigung anderer Regionen Brandenburgs. So zum Beispiel die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder). Hier dauert der "Strukturwandel" schon 30 Jahre, Mit dem Ergebnis Null.

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