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Coconat Klein Glien
Kopfarbeit trifft auf Handwerk

Eva Loth / 16.12.2019, 10:00 Uhr - Aktualisiert 16.12.2019, 14:37
Klein Glien (MOZ) Handwerk trifft Digital – unter diesem Motto stand der kleine Weihnachtsmarkt im Coconat in Klein Glien. "Eigentlich ist das ja eher ein Ort für die Kopfarbeit", so Janosch Dietrich vom Team des Coworking Space, "aber wir möchten es gern um den handwerklichen Bereich erweitern."

In der Scheune soll ein sogenannter "Makers-Space" eingerichtet werden, also ein Ort an dem diejenigen, die handwerklich oder künstlerisch tätig sind, arbeiten können. "Es soll ein Ort sein, an dem sich Interessierte einfach einmieten können", so Dietrich. Und das für Leute aus der Region, aber auch von außerhalb.

Zuerst muss aber geklärt werden, was die Leute brauchen. Dazu wurde über das Wirtschaftsministerium die Chance ergattert, eine Umfrage zu starten. Mit dieser ist seit einiger Zeit Sebastian Mall unterwegs. Selbst Tischler, kann er sich in die Handwerker gut hineinversetzen. Viele können mit dem Begriff "Makers-Space" nichts anfangen. Sebastian Mall vernimmt aber eine positive Resonanz in Bezug auf die Pläne für die ehemalige Drahtzieherei in Wiesenburg/Mark. Bei den Kunsthandwerkern ist das Interesse größer. Sie benötigen mitunter Geräte und Maschinen, die aber nur wenige Male im Jahr genutzt werden. Wie zum Beispiel ein Brennofen oder ein 3-D-Drucker.

Handwerk trifft Digital – unter diesem Motto stand der kleine Weihnachtsmarkt im Coconat in Klein Glien. „Eigentlich ist das ja eher ein Ort für die Kopfarbeit“, so Janosch Dietrich vom Team des Coworking Space, „aber wir möchten es gern um den handwerklichen Bereich erweitern.“
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Weihnachtsmarkt Klein Glien

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Diese möchte Coconat mit seinem neuem Projekt anschaffen. Deshalb auch die Einladung verschiedenster Handwerker und künstlerisch Tätiger zum Weihnachtsmarkt. Dabei sollen alle ins Gespräch kommen. Eventuell wird festgestellt, in welchem Bereich der Bedarf am größten ist. "Wir wollen nichts anschaffen, was am Ende nicht gebraucht wird", so Janosch Dietrich.

Einige interessante Dinge konnten die Gäste gleich vor Ort bewundern. Charlotte Valerie Koch stammt eigentlich aus Schwerin und kam durch persönliche Kontakte nach Klein Glien. Schon lange beschäftigt sie sich mit Nachhaltigkeitsthemen. Die gelernte Modedesignerin hatte in Klein Glien verschiedene Kräutersalze mit Wildkräutern oder Früchten dabei, Kräuterliköre und selbst designten Schmuck. Bekleidung und Schmuck, aber auch Dekorationsartikel hatten die meisten Aussteller im Angebot. Dazu auch Kuchen, Schokolade und Plätzchen. Aus der Mosterei von Sascha Gostynski und Boris Papprott gab es heißen Apfelpunsch aus naturbelassenem Saft von Äpfeln von Streuobstwiesen. Mitten auf dem Platz stand eine Jurte, in der die Gäste Annette Peters beim Geschichten lesen lauschen konnte. Die Kinder konnten sich im Filzen üben und waren mit viel Freude bei der Sache.

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