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Grünes Licht für Künstlerverzeichnis im Oderbruch

Übergabe: Uwe Schumacher wünscht – mit der Mappe mit dem Förderbescheid in der Hand – Almut Undisz gutes Gelingen für den neuen Wegweiser. Mit dabei sind Detlef Mallwitz, Steffen Blunk, Karola Wirth (verdeckt), Stefan Schick, Jochen Mahlke, Franziska Steuer und Antje Scholz (v. l.).
Übergabe: Uwe Schumacher wünscht – mit der Mappe mit dem Förderbescheid in der Hand – Almut Undisz gutes Gelingen für den neuen Wegweiser. Mit dabei sind Detlef Mallwitz, Steffen Blunk, Karola Wirth (verdeckt), Stefan Schick, Jochen Mahlke, Franziska Steuer und Antje Scholz (v. l.). © Foto: Cornelia Mikat
Ingo Mikat / 17.01.2020, 21:08 Uhr
Letschin (MOZ) Für den neuen Künstlerwegweiser gab es am Donnerstagnachmittag einen fünfstelligen Förderbescheid. In der Alten Schule Letschin wurde dieser durch den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Märkisch-Oderland Uwe Schumacher und Sparkassensprecher Falk Hoffmann an die Ini­tiatoren und Gestalter des Projektes vom Förderverein Wilhelmsaue – Kulturladen übergeben.

Die Summe stammt zu 80 Prozent aus der Sparkassenstiftung, 20 Prozent trägt die regionale Sparkasse. Uwe Schumacher erklärte natürlich auch, warum sich die Stiftungsmitglieder und sein Vorstand aus einer Vielzahl von Förderanträgen für die Unterstützung der Herausgabe des neuen Künstlerwegweisers entschieden hat: "Kunst hat im Oderbruch eine Perspektive. Das hat sich in den vergangenen Jahren herausgebildet, und wir wollen diese für die Region gute Entwicklung weiter befördern."

In einer auf die Übergabe folgenden Gesprächsrunde empfahl er den Künstlern, sich zukünftig noch enger zu vernetzen. Zudem regte Uwe Schumacher die Vereinsmitglieder dazu an, noch stärker mit Tourismusentwicklern wie dem Tourismusverband Seenland Oder-Spree Synergieeffekte für nachhaltige wirtschaftliche Erfolge auszuloten. Almut Undisz vom Förderverein Wilhelmsaue – Kulturladen dankte im Namen aller beteiligten Künstler für die Hilfe der Sparkasse und stellte das geförderte Projekt vor.

Die letzte Herausgabe eines Verzeichnisses im Oderbruch lebender Künstlers liegt, wie sie schilderte, bereits mehr als zehn Jahre zurück. In diesem Zeitraum habe es viele Veränderungen gegeben. Zahlreiche weitere Künstlerkollegen hätten die Faszination der Oderlandschaft entdeckt und ihren Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in die Region verlegt.

Die Künstlerkolonie ist seit vielen Jahren auch über die Landesgrenzen Brandenburgs bekannt. Immer öfter suchen Kulturschaffende, Kunstinteressierte und Galerieleiter den Kontakt. Im neuen Künstlerwegweiser sind erneut nicht nur Vereinsmitglieder, sondern alle Künstler, die dies wünschen, verzeichnet.

In den nächsten Wochen übernehmen zwei Fotografen, Stefan Schick und Jochen Mahlke, die Anfertigung von Bildern für die geplante Broschüre. Sie soll mit jeweils zwei Werkfotos Auskunft über die Arbeit der beteiligten Künstler geben sowie ihre Anschriften und Kontaktdaten enthalten. Jochen Mahlke, der auch Grafiker ist, obliegt zudem die Gestaltung des Designs des Heftes. Die Gesamtredaktion der Publikation, die eine Auflage von 2000 Exemplaren haben wird und spätestens im September erscheinen soll, liegt in den Händen von Franziska Steuer. Sie hat ihr Atelier in Groß Neuendorf.

Der Verkauf des neuen Künstlerwegweisers des Oderbruchs ist im Kulturladen Wilhelmsaue sowie den Tourismusinformationen der Region vorgesehen. Dank der großzügigen Sparkassenunterstützung kann ein Teil der Einnahmen für weitere Kunstprojekte Verwendung finden.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.kunst-im-oderbruch.de zu finden.

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