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Hoppegarten: Neue Hoffnung für Zusatzname

Identitätsstiftend: Bürgermeister Sven Siebert (r.) mit seiner Frau Cordula, dem Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger (6. v. l.) und Alt-Bürgermeister Klaus Ahrens (l.) setzen sich dafür ein, dass dieses Ortsschild schnell in die Realität umgesetzt wird.
Identitätsstiftend: Bürgermeister Sven Siebert (r.) mit seiner Frau Cordula, dem Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger (6. v. l.) und Alt-Bürgermeister Klaus Ahrens (l.) setzen sich dafür ein, dass dieses Ortsschild schnell in die Realität umgesetzt wird. © Foto: Irina Voigt
Irina Voigt / 17.01.2020, 21:15 Uhr
Hoppegarten Mehr als zwanzig Minuten standen der Gemeindevertretervorsteher Kay Juschka und der vor 16 Tagen ins Amt eingeführte, neu gewählte Bürgermeister, Sven Siebert, an der Tür zum Gemeindesaal, um den fast 500 Gästen des Hoppegartener Neujahrsempfangs die Hände zu schütteln und ein gesundes neues Jahr zu wünschen. Dieses Entrée umrahmte musikalisch der Pianist und Sänger Sascha Pawlowicz. Wie es seit 16 Jahren Tradition ist, begrüßte Juschka dann die Gäste aus Politik und Ehrenamt. Darunter – außer den Bürgermeistern der Nachbargemeinden – auch die Bürgermeister der Partnergemeinden Iffezheim, Christian Schmid, und Rzepin, Sławomir Dudzis, die Ehrenbürger der Gemeinde, Artur Boehlke und Dietmar Hötger, sowie Vertreter von Vereinen, Institutionen und Einrichtungen.

Es war die erste Ansprache vom neuen Bürgermeister. Und er hatte auch gleich einen Wunsch, den er an alle richtete: "Ich bin in diesen Tagen überall mit sehr viel Offenheit, Vorurteilsfreiheit, Ehrlichkeit und Freundlichkeit empfangen worden. Lassen Sie uns genau das in unserer Zusammenarbeit bewahren", sagte Sven Siebert. In einem Rückblick ließ er das "Superwahljahr 2019" noch einmal Revue passieren, das ihn zum Bürgermeister machte und ihm die neu, beziehungsweise wieder gewählten Ortsvorsteher Stefan Radach (Dahlwitz-Hoppegarten), Angela Kniehs (Münchehofe) und Christian Klahr (Hönow) an seine Seite stellte. Siebert freute sich über den gemeinsamen Erfolg, nach einem fünfjährigen Weg durch die Planungen und Instanzen zum neuen Schulstandort und das Ortsteilzentrum – die neue Grimm-Grundschule in Hönow mit Bibliothek, Turnhalle und Räumen für die Vereinsarbeit. Neben all den Festen und Veranstaltungen im Ort werde ihm besonders die 100-Jahr-Feier des Gemeindeteils Birkenstein in Erinnerung bleiben, sagte er und dankte dem Siedlerverein und dem Verein Volksfeste Hoppegarten für deren Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung.

Zu "seinen" Vorhaben zählte er die Sanierung des Lenné-Schulkomplexes und die Unterstützung des Ausbaus des Schulstandortes an der Kaulsdorfer Straße, für den ein freier Träger gewonnen werden konnte. Nur noch wenige Tage sind es, bis zur Beendigung der Sanierungsarbeiten des Einzeldenkmals "Kaiserbahnhof", für den bis zum ersten Renntag ein Betreiber gefunden werden soll. Ein Tag des Ehrenamtes im Jahr sei viel zu wenig, um die Leistungen zu würdigen, fand er. "Ich werde nicht müde werden, zu betonen, wie wichtig dieses Engagement ist", versprach Sven Siebert.

Blick auf kommende Aufgaben

Eine Zusage holte er sich gleich an Ort und Stelle. Die Bühne schmückte ein neues Ortsschild mit dem Beinamen "Rennbahngemeinde". "Können wir mit Ihrer Hilfe rechnen", rief er dem Stellvertretenden Landrat Friedemann Hanke im Saal zu, "dass Sie uns bei dieser Identitätsstiftung unterstützen – bis zum ersten Renntag." Bei so viel Lokalpatriotismus könne er gar nicht anders, antwortete Hanke, und "ich werde es auf den Weg bringen", versprach er dem Publikum laut und deutlich.

Aufgaben und Arbeit für die nächsten Jahre gebe es ausreichend, zählte Siebert auf und nannte die Kooperation mit der Nachbargemeinde Neuenhagen, die Zusammenarbeit mit der Rennbahn, den ÖPNV, die Bildung eines neuen Seniorenbeirates, aber auch den Radweg von Münchehofe zum neuen Supermarkt. "Das war meine erste Neujahrsansprache", sagte der Bürgermeister. In den kommenden sieben Jahren werde er sicher viel mehr zu berichten haben, versprach er unter viel Beifall.

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