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Kindeswohlgefährdung
Bildungsministerin will Dialog der Jugendämter über Arbeitsstandards

Viele offene Fragen: Die Aufklärung der Eberswalder Kindesvernachlässigung dauert an. (Symbolbild)
Viele offene Fragen: Die Aufklärung der Eberswalder Kindesvernachlässigung dauert an. (Symbolbild) © Foto: Patrick Pleul/dpa
Mathias Hausding / 14.02.2020, 03:45 Uhr
Potsdam (MOZ) Als Reaktion auf den Fall schwerer Kindesvernachlässigung in Eberswalde ruft Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) die Jugendämter dazu auf, sich untereinander intensiver auszutauschen. "Ich würde es begrüßen, wenn es einen Dialog über Standards, Handlungssicherheit und Richtlinien gibt. Das liegt in der Zuständigkeit der Jugendämter." Sie vermute, dass die Arbeitsweisen innerhalb des Landes bislang sehr unterschiedlich sind. An einem solchen Dialog-Prozess würde sich das Ministerium gegebenenfalls gerne beteiligen.

Britta Ernst betonte, dass sie insbesondere jene Fälle umtreiben, in denen Kinder zu Schaden kommen, die bereits im Hilfesystem sind. "Deshalb müssen wir schauen, ob aus diesem Fall Schlussfolgerungen zu ziehen sind." Helfer würden seit vielen Jahren versuchen, das Schutz-Netz für Kinder immer enger zu knüpfen. "Dennoch müssen wir immer wieder fragen, ob es Lücken gibt, die wir übersehen haben."

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