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Aktion gegen Räumung
Kneipe in Neukölln beschädigt

Im März muss die Polizei sich auf weitere Proteste gegen einen Räumungsprozess einstellen. (Symbolbild).
Im März muss die Polizei sich auf weitere Proteste gegen einen Räumungsprozess einstellen. (Symbolbild). © Foto: Arne Dedert/dpa
dpa / 14.02.2020, 15:53 Uhr
Berlin (dpa) Nach der Räumung einer linksalternativen Kiezkneipe in Berlin-Neukölln im Sommer 2017 ist das nachfolgende Geschäft nun von mutmaßlich linksradikalen Tätern beschädigt worden.

In die Rollläden des Ladens in der Friedelstraße hatten die Täter nach Angaben der Polizei Löcher gebohrt und Bauschaum in die Zwischenräume zur Schaufensterscheibe gesprüht. Auf den Rollladen hatten sie eine politische Parole gesprüht.

Auf einer linksradikalen Internetseite bekannten sich Autoren zu der Tat und schrieben: "Verdraengung hat ein haessliches Gesicht. Und wer sie billigend in Kauf nimmt und davon profitiert, muss mit Konsequenzen rechnen. Nehmt ihr uns die Raeume, machen wir sie eben haesslich unvermietbar. (...) Friedel bleibt unvermietbar." Angesichts eines Räumungsprozesses um die Kneipe "Meuterei" in Kreuzberg am 18. März kündigten die Schreiber weitere Protestaktionen an.

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