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Wettkampffieber
Verein Momentum vernetzt die Region mit #schwedterleben

Thorsten Pifan / 22.02.2020, 04:00 Uhr
Schwedt (MOZ) Schwedt erleben: Mit der gleichnamigen Aktion will der Verein Momentum bei der City Offensive der IHK Ost Brandenburg richtig punkten und schickt sich an, auf Preisjagd zu gehen. Die Kampagne soll die Vielfalt der Region zeigen und gleichzeitig die Partner, aber auch Schwedter Bürger zusammenführen. In Aussicht stehen 18 000 Euro für den Sieger des Wettbewerbs.

Das Schlagwort "Schwedt erleben" wird in der Kampagne noch mit einem "Hashtag" versehen und schreibt sich dann: #schwedterleben. Mit dieser Schreibweise lässt sich das Schlagwort im Internet in verschiedenen sozialen Medien schnell wiederfinden. Beispiele sind Facebook oder Instagram. Momentum-Geschäftsführerin Ireen Kautz sagt: "Mit der Kampagne machen wir die Region online aber auch offline erlebbar – also im Internet und im realen Leben."

Vielfalt der Region wiederfinden

Das Ziel: Unter dem Hashtag #schwedterleben soll sich die Vielfalt der Region wiederfinden. Alle Schwedter seien aufgefordert, das Schlagwort zu nutzen, wenn sie in den sozialen Medien Beiträge über ihre Heimat einstellen. Da Ireen Kautz und das Team vom Momentum-Verein schon kräftig für den Hashtag geworben haben, regt sich mittlerweile etwas im weltweiten Netz.

"Wir haben in den letzten Tagen deutlich mehr Einträge erhalten", sagt Kautz. Allein durch diese Aktivitäten habe die Kampagne schon einen großen Erfolg gebracht – auch wenn der Wettbewerb City Offensive noch gar nicht abgeschlossen ist. Denn die Lawine geriete ja erst ins Rollen.

Auch beim Neujahrsempfang von Bürgermeister Jürgen Polzehl im großen Saal der Uckermärkischen Bühnen nutzte Kautz die Gelegenheit, für die Kampagne zu werben. So erhielten alle Besucher einen Zettel mit dem Hashtag, den sie dann in die Höhe reckten. Den beeindruckenden Moment hielt MOZ-Fotograf Oliver Voigt fest. Das Bild wird jetzt auch Teil der Bewerbung der Stadt Schwedt für den Wettbewerb.

Gleichzeitig haben sich inzwischen Sportler, Gewerbetreibende und Mitarbeiter mit Image-Bildern an der Initiative beteiligt und zeigen ihre Solidarität mit der Stadt und der Aktion. Die Kampagne #schwedterleben soll dabei nur ein Startschuss sein, weitere Projekte zu entwickeln. Gastronomie, Kultur, Handel und Natur sollen sich wiederfinden. "Es geht auch um die Bündelung von Kompetenz und die Vernetzung der Partner", sagt Kautz.

Das Konzept für den Wettbewerb sieht auch vor, wie sich die Kampagne in der Stadt selbst auswirken soll – und im Idealfall auch mit dem Preisgeld zusätzliche Früchte tragen kann. So soll es in der Adventszeit zum Ende des Jahres spezielle Aktionen in der Vierradener Straße, der Fußgängerzone in Schwedt geben. Kautz und ihr Team planen dann auch verschiedene Akteure wie beispielsweise Vereine einzubinden, aber auch die Partner, die jetzt schon bei der Kampagne #schwedterleben dabei sind.

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