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Kindersprints
Das sind Zehdenicks schnellste Erstklässler

Beim Slalom-Laug  ging es sowohl um Schnelligkeit als auch um Geschicklichkeit.
Beim Slalom-Laug  ging es sowohl um Schnelligkeit als auch um Geschicklichkeit. © Foto: Wolfganag Gumprich
Wolfganag Gumprich / 24.02.2020, 08:50 Uhr - Aktualisiert 24.02.2020, 16:07
Zehdenick (MOZ) Zehdenick. In einen großen Pausenhof verwandelte sich am Sonnabend die Ausstellungshalle des Autohändlers "Dinnebier". Rund 150 Jungen und Mädchen der Grundschulen aus den Städten Zehdenick, Templin, dem Löwenberger Land und Gransee nahmen am regionalen Endspurt des "Kindersprints" teil.

Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern in Zeiten ständig zunehmender multimedialer Freizeitgestaltung wieder mehr Freude an Bewegung zu vermitteln und sie langfristig zum Sporttreiben zu animieren. In der Woche hatten die einzelnen Schulen ihre besten Sportler ermittelt, die nun gegen die Schüler aus den Nachbarstädten antraten. Auf zwei acht Meter langen Bahnen mussten die Jungen und Mädchen zunächst einen Sprint hinlegen, zurück ging es im Slalom ins Ziel. Dabei maß ein Computer jeweils die Sekunden der einzelnen Abschnitte.

Endspurt hieß es am Sonnabend bei der Aktion Kindersprint in Zehdenick. Mehrere Grundschulen wetteiferten um Punkte.
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Kindersprint in Zehdenick

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"Die Kinder lernen den computergestützten Laufparcours kennen und werden spielerisch an die Herausforderungen eines sportlichen Wettbewerbs herangeführt", erklärt Christian Opitz von "Kindersprint" das Angebot. Das stärke die Konzentration, Koordination und fördere außerdem den Spaß an der Bewegung.

Nach dem Zieleinlauf wurde die Gesamtzeit aus den Einzelwerten Reaktion, Sprintvermögen, Richtungswechsel und Pendelvermögen ermittelt. Schon nach wenigen Wiederholungsläufen, so hat Christian Opitz beobachtet, verbesserten die Kinder ihre Laufzeiten.

Es folgte die Siegerehrung, die mit der ersten Klasse begann. Jedes Kind erhielt eine Urkunde, Bürgermeister und Schirmherr Bert Kronenberg (parteilos) überreichte Medaillen an die schnellsten Läufer, die von den Eltern frenetisch bejubelt wurden. Und natürlich hielten Mama oder Papa das Event in allen Einzelheiten mit dem Handy für die Ewigkeit fest. Unterstützt wurde der "Kindersprint" vom neuen Rewe-Markt an der Grünstraße, der gesundes Gemüse, Obst und Getränke zur Verfügung stellte. Die schnellsten Jungen und Mädchen jeder Klassenstufe qualifizieren sich für den großen Endspurt zum Ende des Schuljahres am 11. Juni in Günthersdorf bei Leipzig.

Die drei besten Sprinter der ersten Klassen sind:

bei den Jungen:

● Michael Kurtze (6,415 Sekunden)

● Maximilian Bormeister (6,471)

● Adrian Acker (6,524)

bei den Mädchen:

● Finja Gerhardi (6,646)

● Joyce Roeß (6,699)

● Annelie Pawletta (6,749)

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