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100.000 Euro Kosten
Biber hat Kienitzer Friedhofstraße untergraben

Letschin hat eine Frankfurter Firma damit beauftragt, ihr Schutzgitterverfahren in der Kienitzer Friedhofstraße anzuwenden.
Letschin hat eine Frankfurter Firma damit beauftragt, ihr Schutzgitterverfahren in der Kienitzer Friedhofstraße anzuwenden. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 27.02.2020, 05:30 Uhr
Kienitz (MOZ) 72 Biberröhren hat man in der Kienitzer Friedhofstraße festgestellt. Mehrere davon sind bereits tief in die Bankette hineingegraben worden, informierte Ute Büttner vom Bauamt am Dienstag im Letschiner Bauausschuss.

Betroffen ist vor allem der Straßenabschnitt, an dem ein Zufluss des Jesargrabens parallel zur Straße verläuft. Deshalb hatte die Gemeinde Letschin die Frankfurter Firma IWT damit beauftragt, ihr patentiertes Schutzgitterverfahren anzuwenden und die Wühlsperre in die Grabenböschung zu rammen.

Die Kosten von rund 100.000 Euro werden durch Fördermittel des Landes gedeckt. Für die nötige Baufreiheit haben die Mitarbeiter des Letschiner Bauhofes gesorgt und Bäume entfernt.

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Ralf H. Janetschek 27.02.2020 - 10:33:44

Dexit

Der Biber ist gegenwärtig (noch) durch eine EU-Richtlinie geschützt. Bei einen allfälligen Austritt Deutschlands aus der EU (DEXIT) fällt dieser Schutz weg und das Oderbruchbiberproblem kann endgültig gelöst werden (Ausrottung).

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