Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Corona-Blog
Coronavirus und seine Folgen für Brandenburg und Berlin

Ein Arzt in Schutzausrüstung nimmt an einem Corona-Testzentrum auf dem Gelände einer Berufsschule in Fürstenwalde den Abstrichtest auf das Coronavirus  von einer Autofahrerin entgegen. Das Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung: Covid-19) breitet sich in Brandenburg und Berlin aus. In unserem News-Blog gibt es alle wichtigen Entwicklungen. Foto: Patrick Pleul/dpa
Ein Arzt in Schutzausrüstung nimmt an einem Corona-Testzentrum auf dem Gelände einer Berufsschule in Fürstenwalde den Abstrichtest auf das Coronavirus von einer Autofahrerin entgegen. Das Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung: Covid-19) breitet sich in Brandenburg und Berlin aus. In unserem News-Blog gibt es alle wichtigen Entwicklungen. Foto: Patrick Pleul/dpa © Foto:
MOZ / 25.03.2020, 10:45 Uhr - Aktualisiert 09.04.2020, 18:55
Frankfurt (Oder) (MOZ) Das Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung: Covid-19) breitet sich in Berlin und Brandenburg aus. Alle wichtigen Infos gibt es in einem Newsblog / Newsticker / Liveticker.

Was die Corona-Verordnung in Brandenburg verbietet und erlaubt.

Hinweise zu Symptomen und Vorbeugung gibt es hier. 

Zur Corona-Testapp der Charité geht es hier.

Hinweise des Robert-Koch-Instituts (RKI) gibt es hier. 

Übersicht über die aktuellen Corona-Fallzahlen in Deutschland, bereitgestellt vom RKI. 

Corona-Bürgertelefon für das Land Brandenburg: +49 331 8665050 

#brandenburghältzusammen - kostenlose Plattform für Helfer, Hilfesuchende und Unternehmensangebote

9. April 

Bildungssenatorin wirbt um Verständnis bei Berlinern Schülern

Im Streit um die trotz Corona-Krise nach Ostern anstehenden Abiturprüfungen hat Bildungssenatorin Sandra Scheeres beim Landesschülerausschuss um Verständnis geworben. Berlin könne die Prüfungen nicht im Alleingang absagen, weil dann ein Berliner Abitur in anderen Bundesländern nicht anerkannt werde, heißt es in einem Schreiben der SPD-Politikerin, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das zwischen den Ländern in der Kultusministerkonferenz verabredete bundesweit einheitliche Vorgehen sei "unerlässlich".

Beantragung durch Brandenburger Unternehmen möglich - Mehr Geld für polnische Pendler 

Brandenburger Unternehmen können nach Ostern Aufwandsentschädigungen für ihre polnischen Berufspendler beantragen. Das sei über Handwerkskammern sowie Industrie- und Handelskammern möglich, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mit.

Zu viele Menschenansammlungen in Oberhavel

Mehrere Menschen in Oberhavel haben ebenso am Mittwoch gegen die Eindämmungsverordnung verstoßen: Gegen 13.05 Uhr stellten Polizeibeamte in der Bernauer Straße in Oranienburg drei Personen fest, die dort in einer Wohnung nicht gemeldet waren und verwiesen sie dieser. Die Beamten meldeten dies zudem dem Gesundheitsamt.

Grüne Frankfurt (Oder) fordern Sitzungen der Ausschüsse

Die Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung sollten unter den Bedingungen von Einschränkungen während der Corona-Krise tagen. Das fordert die Grünen-Fraktionschefin in der SVV Sahra Damus. "Telefon- oder Videotelefonkonferenzen sind ein Mittel, um wichtige kommunalpolitische Problemen zu beraten", betont sie. Es reiche nicht aus, wenn der Vorsitzenden-Beirat per Telefonkonferenz zusammenkomme.

Erntehelfer gelandet - Spargelbauern warten auf Arbeiter aus Polen

Nach Sorgen um fehlende Saisonarbeiter aufgrund der Corona-Pandemie sind die ersten Erntehelfer aus Rumänien am Donnerstag am Flughafen Schönefeld gelandet. Insgesamt wurden drei Flugzeuge mit 530 Arbeitern erwartet, wie eine Flughafensprecherin sagte. Zwei davon kamen bereits im Laufe des Tages an, eine weitere Maschine sollte am Abend landen. Ob ein Teil der Saisonarbeiter Verträge mit Landwirten in Brandenburg hat, war zunächst unklar. Die Spargelbauern in Brandenburg hoffen nach Angaben des Spargelvereins Beelitz vor allem auf Erntehelfer aus Polen. Sie sollen nach den Osterfeiertagen auf dem Landweg nach Brandenburg kommen.

Bislang 1,6 Milliarden Euro Soforthilfe gezahlt - Pause über Ostern

Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat bislang rund 1,6 Milliarden Euro Soforthilfe an Soloselbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen gezahlt. Bis zum Donnerstagnachmittag wurden insgesamt rund 191 500 Anträge bearbeitet, teilte die IBB mit. Nun soll das Programm über die Ostertage pausieren. „Dies war eine enorme Kraftanstrengung“, teilte IBB-Chef Jürgen Allerkamp mit. „Daher werden wir die Osterfeiertage nutzen, um neue Kraft zu tanken, damit wir nach Ostern wieder mit voller Energie zur Verfügung stehen können.“ Ab Dienstag würden demnach wieder Anträge angenommen.

Ostprignitz-Ruppin fordert wegen Corona Hilfe der Bundeswehr an

Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gibt es inzwischen 36 Menschen, die sich mit dem Coronavirus Sars- CoV-2 angesteckt haben. Die gute Nachricht ist, dass bereits sechs Patienten wieder genesen sind. Stationär behandelt werden ebenfalls sechs Menschen. Ein Erkrankter muss beatmet werden. 130 Personen befinden sich in Isolation. Der Landkreis hofft nun auf Unterstützung der Bundeswehr, um die Kontaktpersonen der Infizierten zu finden, was sich immer aufwendiger gestaltet.

Touristen sollten Spreewald meiden

Wegen der Corona-Pandemie sind auch während der Osterzeit alle touristischen Angebote in der beliebten Ausflugsregion Spreewald geschlossen. "Aktuell ist unser Bestreben, dass Touristen derzeit nicht den Spreewald besuchen, sondern vielmehr zu Hause bleiben", teilte der Landkreis Dahme-Spreewald am Donnerstag auf Anfrage mit. Derzeit werde gemeinsam mit dem zuständigen Tourismusverband an einer perspektivischen Strategie gearbeitet, wie der Fremdenverkehr in der Region nach dem 19. April schrittweise hochgefahren werden kann.

Ein Licht der Hoffnung leuchtet über Neuruppin

Dass Christian Juhre derzeit keine Veranstaltungen in Neuruppin mehr auf die Beine stellen darf, trifft ihn nicht nur wirtschaftlich, sondern "auch im Herzen sehr hart", wie er sagt. Um sich und allen anderen, die in der Corona-Krise leiden, Hoffnung zu machen, startet er nun die Aktion "Lichtstrahl der Hoffnung". Los geht es am Sonnabend.

Notfallgesetz soll für Klarheit in Fürstenwaldes Stadtpolitik sorgen

Mit den Auswirkungen der Corona-Vorsichtsmaßnahmen auf die Lokalpolitik befassten sich die Stadtverordneten bei ihrer jüngsten Sitzung. Angesichts der Unstimmigkeiten über die Einberufung des Gremiums hoffte der Vorsitzende Uwe Koch (CDU), dass weitere Unklarheiten "ab nächster Woche behoben sein könnten".
Koch spielte auf die Sondersitzung des Landtages am 15. April an, in der das "Gesetz zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der brandenburgischen Kommunen in außergewöhnlicher Notlage" beraten wird. Ziel ist es laut Gesetzesentwurf, die "erforderlichen Beschlussfassungen in den kommunalen Kollegialorganen (...) zu erleichtern" und eindeutig definierte, bis zum 30. Juni befristete, Abweichungen von der Brandenburgischen Kommunalverfassung zu ermöglichen.

Gutscheine sollen über die Corona-Krise helfen

Geschäfte, die wegen der Corona-Pandemie schließen müssen, trifft es besonders hart: Cafés, Restaurants, Hotels, Boutiquen, Friseure und Blumenläden zum Beispiel. Sie haben keine Einnahmen, müssen aber Miete und Personal weiter bezahlen. Wer seinen Lieblingsgeschäften oder Lieblingsorten über die Corona-Krise helfen möchte, sollte dies mit Gutscheinen tun.

Weitere Isolierstation in Klinik Nauen in Betrieb

In der Havelland-Klinik Nauen ist am Donnerstag eine weitere Isolierstation für COVID-19-Patienten in Betrieb gegangen, wie die Kliniken GmbH mitteilte. Zwar sei die Situation mit momentan neun stationären Corona-Patienten derzeit stabil, aber mit der neuen Station sei man auch im Falle eines höheren Patientenaufkommens gut gerüstet. Auch die Trennung von infektiösen und nicht-infektiösen Patienten könne so weiter gewährleistet werden.

Bundesregierung sieht Milliarden-Bedarf an Schutzmasken

Die Bundesregierung sieht angesichts der Corona-Krise Bedarf an Milliarden von Schutzmasken. Um unabhängiger von China zu werden, sollen der Aufbau und der Ausbau der Produktion medizinischer Schutzausrüstungen in Deutschland vorangetrieben werden.

Heinsberg-Studie macht Hoffnung auf Lockerung der Auflagen

Forscher halten nach ersten Untersuchungen im besonders betroffenen Kreis Heinsberg eine beginnende Lockerung der strengen Coronavirus-Maßnahmen für möglich. Voraussetzung sei aber, dass zum Beispiel Hygiene- und andere Verhaltensregeln weiterhin strikt befolgt würden.

Zahl der Covid-19-Infizierten in Brandenburg/Havel steigt auf 41

Wie das Gesundheitsamt Brandenburg an der Havel informiert, ist die Zahl der mit COVID-19 Infizierten in der Stadt von Mittwoch, 8. April, zu Donnerstag, 9. April, erneut um zwei Personen gestiegen. Aktuell sind damit 41 Personen in der Stadt infiziert.

Leserfragen an Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach

Viele Arbeitnehmer sind aufgrund der Corona-Krise in Kurzarbeit, Selbstständige haben ihre Existenz verloren. Einzelhändler mussten schließen.  Brandenburg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt, der Zugang zu Kurzarbeitergeld wurde erleichtert. Trotzdem ist die Verunsicherung groß, viele Menschen haben Fragen. Wir rufen Sie, liebe Leserinnen und Leser, deshalb dazu auf, uns ihre Fragen, Kritiken, Anregungen zu Hilfsprogrammen, Kurzarbeit, aber auch zu Ansiedlungen wie der von Tesla – kurz, zur wirtschaftlichen Situation in Brandenburg – zu schicken.  Wir wollen sie an Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach weiterleiten. In der Woche nach Ostern erscheint dazu ein großes Interview mit Fragen unserer Leser. Bitte schicken Sie uns Ihre Fragen per E-Mail bis zum Dienstag, 14. April, an wirtschaft@moz.de.

Kanzlerin Merkel äußert sich vor Ostern zur Corona-Lage

Zwei Drittel der an Covid-19 verstorbenen Patienten sind älter als 80 Jahre

Zwei Drittel der bisher an Corvid-19 verstorbenen Patienten in Brandenburg sind älter als 80 Jahre. Das teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag auf Anfrage mit. Alle Verstorbenen waren älter als 65 Jahre. Es gab auch Infektionen bei Kindern und Jugendlichen. In 11 Fällen wurde das Virus bei Kindern im Altern zwischen 5 und 9 Jahren festgestellt. In der Altersgruppe zwischen 15 und 19 Jahren waren es 36 Fälle. Hesse betonte, dass bei Jüngeren der Verlauf milde verlaufen sei. Im hohen Alter werden dagegen schwere Krankheitsverläufe registriert. Von den über 80-jährigen Patienten, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, lag die Sterberate bei 20 Prozent. Ab kommender Woche sollen die Altersangaben in die täglich Statistik des Krisenstabes aufgenommen werden.

Brandenburgische Zahnärzte bekamen keine Schutzmaterialien

Die brandenburgischen Zahnärzte sind bei der Verteilung mit Schutzmaterialien bislang unberücksichtigt geblieben. Der Sprecher des Gesundheitsministeriums Gabriel Hesse räumte am Donnerstag ein, dass es bei dieser Berufsgruppe eine Lücke in der Versorgung gebe. Das Land gehe davon aus, dass der Bund die Bestellungen für alle niedergelassenen Ärzte organisiert. Bislang seien jedoch nur die Kassenärztlichen Vereinigungen beliefert worden. Die Bestellungen des Landes gehen an die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

Anstieg der Corona-Fallzahlen in Barnim

Einen heftigen Anstieg der Corona-Fallzahlen und ein drittes Todesopfer hat das Gesundheitsamt Barnim zu verzeichnen. Per 8. April, 24 Uhr, sind 179 positiv Getestete gemeldet. Das sind 56 mehr als am Vortag, entspricht also einem Zuwachs von 45 Prozent innerhalb von 24 Stunden. Das kräftigste Plus ist in Bernau zu registrieren, wo es jetzt 73 Erkrankte gibt (Vortag 30). Näheres über diese Entwicklung wurde nicht bekannt. In der Hussitenstadt ist auch ein Patient an der neuen Lungenkrankheit Covid 19 verstorben. Die Zahl der Geheilten liegt unverändert bei 35. Konstant ist ebenso die Zahl der in Eberswalde gemeldeten Infizierten: 25. 318 Barnimer müssen aufgrund eines Verdachts weiter in häuslicher Quarantäne ausharren.

Berliner Senat legt neue Hilfsprogramme für Mittelstand und Kultur auf

Der Berliner Senat legt in der Corona-Krise zwei neue Hilfsprogramme für den Mittelstand und die Kultur auf. Insgesamt sind dafür 105 Millionen Euro vorgesehen, wie Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Donnerstag nach der Senatssitzung mitteilten. Nach den Worten Pops können nun auch Unternehmen mit mehr als 10 und bis zu 100 Mitarbeitern, denen Bund und Land bislang Kredite anboten, Zuschüsse bekommen, die sie nicht zurückzahlen müssen. Diese sollen im Durchschnitt 25 000 Euro betragen, können je nach Unternehmen aber auch höher oder niedriger ausfallen. Für das Programm stehen 75 Millionen Euro bereit. An Kultureinrichtungen sollen Lederer zufolge 30 Millionen Euro in Form von Zuschüssen fließen.

Weitere Eurowings-Maschine mit Ernthelfern an Bord in Schönefeld gelandet

Kurzarbeit bei mehr als 50.000 Betrieben in Berlin und Brandenburg

Allein in Berlin haben bis vor wenigen Tagen rund 30.000 Unternehmen Kurzarbeit angemeldet. In Brandenburg waren es 21.000 Betriebe, die die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Damit sind die Zahlen seit der vorigen Erhebung von Ende März noch einmal jeweils um mehrere tausend Betriebe gestiegen - in Berlin um 7400 und in Brandenburg um 6600. „Für wie viele Personen insgesamt die Betriebe Kurzarbeit angemeldet haben, lässt sich anhand der Daten derzeit noch nicht ermitteln“, teilte die Regionaldirektion mit.

Jeder zehnte internationale Gaststudent sagt Semester an Viadrina ab

Wegen der Corona-Krise hat rund jeder zehnte erwartete Student aus dem Ausland seinen Gastaufenthalt im kommenden Semester an der Europa-Universität Viadrina ganz abgesagt. Insgesamt waren 222 internationale Gaststudierende erwartet worden, wie die Hochschule in Frankfurt (Oder) am Donnerstag mitteilte. Ein weiterer Teil verschiebe den Aufenthalt oder besuche die geplanten Kurse online. Das Sommersemester 2020 beginnt an der Viadrina in Frankfurt (Oder) am Dienstag, den 14. April, als Online-Lehre.

Erleichterungen beim Wohngeld wegen Coronakrise

Wegen der Corona-Krise sollen Menschen mit weniger Einkommen einfacher an Wohngeld kommen. Vor allem bei Antragstellern, die aufgrund der aktuellen Beschränkungen Einkommenseinbußen haben, sollen die Ämter auf die sogenannte Plausibilitäts- und andere Prüfungen verzichten, teilte die Senatsverwaltung für Wohnen am Donnerstag mit. Sie verwies auch auf die Möglichkeit von Vorschusszahlungen. Zudem wird den Bezirken empfohlen, auslaufende Bewilligungen automatisiert für sechs weitere Monate zu verlängern.

„Onleihe“ in Brandenburg während Corona-Krise kostenlos

Viele Bibliotheken in Brandenburg stellen während der Corona-Krise digitale Inhalte kostenlos zur Verfügung. Neben E-Books und Online-Magazinen können auch Hörbücher und Filme ausgeliehen werden. Das sei in Brandenburg fast flächendeckend möglich, sagte die Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg im Deutschen Bibliotheksverband, Cornelia Stabrodt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass es für Bibliotheken eine Chance ist, als moderne, medienaffine Orte wahrgenommen zu werden.“ Die Stadt- und Landesbibliothek in Potsdam sowie die Stadt- und Regionalbibliothek in Frankfurt (Oder) beispielsweise bieten während der Corona-Krise einen kostenlosen Zugang zur Online-Bibliothek an. Der Ausweis, der dafür benötigt wird, kann per E-Mail beantragt werden und ist ohne Gebühr bis Ende Mai gültig.

Verein kündigt Verfassungsbeschwerde gegen Gottesdienstverbot an

Gegen das Verbot von öffentlichen Gottesdiensten in der Corona-Krise will der katholische Freundeskreis St. Philipp Neri Verfassungsbeschwerde einlegen. Das teilte er am Donnerstag mit. Zuvor hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) am Mittwochabend eine Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts vom Dienstag bestätigt, mit der ein entsprechender Eilantrag des Vereins abgelehnt worden war.

Ostern und Corona: Mehrere Hundert Hauptstadt-Polizisten unterwegs

Die Berliner Polizei wird an den Ostertagen mit jeweils knapp 500 Beamten in der gesamten Stadt kontrollieren, ob sich die Bürger an die Corona-Regeln halten. Auch Zivilkräfte werden unterwegs sein, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte. Bei schönem Frühlingswetter werde es voraussichtlich viele Menschen nach draußen ziehen.

LKA Berlin ermittelt wegen Betruges bei Corona-Soforthilfen

Das Berliner Landeskriminalamt (LKA) ermittelt in mehreren Fällen wegen Betruges bei den Soforthilfen für Unternehmen zur Bewältigung der Corona-Krise. Das sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag auf dpa-Anfrage. Wie viele solcher Verfahren wegen Subventionsbetruges aktuell genau laufen, wurde nicht mitgeteilt. Seit Ende März flossen allein bis zum Beginn dieser Woche an 150.000 Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen in der Hauptstadt Zuschüsse in Höhe von zusammen rund 1,3 Milliarden Euro. Jeder Antragsteller erhielt je nach Betriebsgröße bis zu 15.000 Euro.

Neue Quarantäne-Regelung für Einreisende nach Brandenburg

Wer aus dem Ausland über den Land-, See- oder Luftweg nach Brandenburg einreist, muss wegen der Gefahr einer Corona-Infektion künftig zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Innenstaatssekretär Uwe Schüler teilte am Donnerstag mit, auf diese Regelung hätten sich Bund und Länder verständigt. „Diese Verordnung mit einem dazugehörigen Bußgeldkatalog wird heute veröffentlicht, würde dann morgen in Kraft treten und gilt ebenfalls bis zum 19. April“, sagte Schüler im Innenausschuss des Landtags, der sich per Telefon zusammenschaltete. Der Staatssekretär vertrat Innenminister Michael Stübgen (CDU), der an einer Kabinettssitzung teilnahm.

Corona-Rettungsschirm: 24,2 Millionen Euro für Krankenhäuser

53 Brandenburger Krankenhäuser haben erstmals Geld aus dem Corona-Rettungsschirm der Bundesregierung bekommen. Das zuständige Landesamt für Soziales und Versorgung habe in dieser Woche als Ausgleich für verschobene Operationen und für die Bereitstellung von Betten insgesamt 24,2 Millionen Euro an die Kliniken ausgezahlt, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Potsdam mit. Die Kliniken können nun bis September wöchentlich ihren finanziellen Bedarf anmelden und erhalten entsprechende Mittel.

Drei Schwerpunkte von Corona-Infektionen in Brandenburg

Die Ausbreitung des Coronavirus hat in Brandenburg nach Angaben der Landesregierung drei Schwerpunkte mit dem Hotspot in Potsdam. Der Leiter des Krisenstabs, Michael Ranft, sprach am Donnerstag von einem „hochkomplexen Cluster-Geschehen rund um das Ernst von Bergmann-Klinikum in Potsdam“. Im Kreis Barnim gebe es einen kleinen Schwerpunkt um die Brandenburgklinik in Bernau und im Kreis Potsdam-Mittelmark um eine kleine Pflegeeinrichtung, sagte er in einer Telefonkonferenz des Landtags-Innenausschusses. Die Zunahme der Infektionszahlen liege in den Schwerpunkten deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, außerhalb davon gebe es kaum neue Fälle.

Erste Erntehelfer aus Rumänien in Berlin-Schönefeld gelandet

Am Flughafen Berlin Schönefeld ist am Donnerstagvormittag das erste Flugzeug mit Erntehelfern aus Rumänien gelandet. Im Laufe des Tages werden dort zwei weitere Flieger erwartet, sagte eine Flughafensprecherin. Insgesamt sollen am Donnerstag rund 530 Arbeiter in Schönefeld ankommen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatten sich am vergangenen Donnerstag geeinigt, 80 000 ausländische Saisonkräfte unter strengen Auflagen nach Deutschland zu fliegen. Um beim Ernten und anderen dringenden Feldarbeiten zu helfen, können im April und Mai je 40 000 Menschen kommen. Die Arbeiter werden vor allem zur Spargelernte dringend benötigt.

Sorben wollen als Ersatz für Osterreiten Halleluja singen

Die Sorben wollen am Sonntag als Ersatz für das wegen der Corona-Krise abgesagte Osterreiten das Kirchenlied „Haleluja, zwońće zwony“ („Halleluja, läutet die Glocken“) anstimmen. Es wird normalerweise von den Osterreitern gesungen. „Mir blutet das Herz, wenn ich an das diesjährige Osterfest ohne öffentliche Gottesdienste in unseren Kirchen und ohne altehrwürdige sorbische Riten wie das Osterreiten oder das Ostersingen denke“, erklärte Dawid Statnik, Chef der Domowina (Bund Lausitzer Sorben), am Donnerstag.

Pressekonferenz Berliner Senat zum Coronavirus

Was ist an Ostern im Landkreis Oberhavel erlaubt?

Was an den Feiertagen in Oberhavel alles erlaubt ist, und was nicht. Die Eindämmungsverordnung wird verstärkt überwacht. Die Landkreisverwaltung Oberhavels hat deshalb einmal zusammengefasst, was über die Ostertage erlaubt ist und was nicht. Familientreffen und Ausflüge sind auf die Mitglieder des eigenen Hausstandes zu beschränken. Andere Ansammlungen, Feiern oder Treffen verstoßen gegen die Eindämmungsverordnung.

Weniger Infektionen mit Coronavirus in Brandenburg 

In weiten Teilen von Brandenburg hat sich das Infektionsgeschehen deutlich verlangsamt. Das erklärte Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft am Donnerstag im Innenausschuss des Landtages. Er verwies darauf, dass es in Oder-Spree, in Ostprignitz-Ruppin, Teltow-Fläming oder Cottbus in den letzten 24 Stunden gar keine Neuinfektionen gab. Brandenburg liege auch in der Statistik der Erkrankten pro 100.000 Einwohner halb so hoch wie der Bundesdurchschnitt.

Dietmar Woidke sieht Ende von Corona in Brandenburg "noch lange nicht"

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den Bürgern vor Ostern für ihre Mithilfe im Kampf gegen das Coronavirus gedankt und gebeten, weiter durchzuhalten. "Sie nehmen die dringend notwendigen Kontaktbeschränkungen sehr ernst und Sie befolgen sie", sagte er am Mittwoch im rbb-Fernsehen. Auch deshalb sei es gelungen, die Ausbreitung des Virus etwas zu verlangsamen.

Fliegerklub Brandenburg musste die Titelkämpfe für Juli 2020 absagen

Der Fliegerklub Brandenburg und die Bundeskommission Segelflug haben die diesjährige DM der Frauen, die für den Juli geplant war, abgesagt. Nichts deutet darauf hin, dass die Beschränkungen in absehbarer Zeit aufgehoben würden, damit war eine reguläre Ausrichtung des Wettbewerbs nicht gegeben.

Kliniken in Potsdam und Teltow-Fläming schließen sich Krankenhauskooperation an

Die seit dem 6. April aktive Krankenhauskooperation von Kliniken in Westbrandenburg unter Federführung des Städtischen Klinikum Brandenburg gemeinsam mit den RECURA Kliniken Beelitz Heilstätten und dem Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen wird um die Krankenhäuser aus Potsdam und Teltow-Fläming erweitert.

Sana Kliniken in Sommerfeld können keine Corona-Infizierten aufnehmen

Die Sommerfelder Sana Kliniken als orthopädisches Fachkrankenhaus werden sich aufgrund fehlender Kapazitäten für Intensivbetten nicht auf die Behandlung von Covid-19-Infizierten umstellen können. Das berichtet Pressesprecher André Puchta auf Nachfrage. Mit den Auflagen des Ministeriums sei das vereinbar. Dafür werde die pneumologische Reha-Abteilung für Erkrankte mit Atemwegserkrankungen aufgestockt, um geheilte Corona-Patienten nachversorgen zu können.

Solidarität oder Wichtigtuerei? Soziale Kontrolle in der Corona-Krise

Wer sich nicht an die geltenden Ausgangsbeschränkungen hält, erntet womöglich Feindseligkeit. Wer Verstöße bei der Polizei meldet, ebenso. Dabei sagen Experten, dass hinter dem Anschwärzen eigentlich ein positiver Gedanke steckt. 

„Historischer Tiefstand“ in Berliner Gefängnissen - 3300 Insassen 

In den Berliner Haftanstalten ist mit der Corona-Krise die Zahl der Gefangenen deutlich gesunken. Derzeit sitzen genau 3339 Inhaftierte ein, wie die Verwaltung von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) mitteilte. Dies sei ein „historischer Tiefstand“. Damit gebe es nun personelle und räumliche Reserven, die für den Notfall einer Corona-Verbreitung in den Anstalten benötigt würden, sagte Sprecher Sebastian Brux der Deutschen Presse-Agentur. Berlin hatte Mitte März den Haftantritt für Menschen ausgesetzt, die wegen nicht gezahlter Geldstrafen hinter Gitter müssten. Es gilt ein Aufschub von vier Monaten. 

Berliner Erzbischof: Corona-Krise regt zum Nachdenken über Globalisierung an

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch warnt angesichts der Corona-Krise vor den systemischen Risiken der Globalisierung. „Die Globalisierung hat zweifelsohne viel Gutes bewirkt, nicht zuletzt mit Blick auf den Wohlstand in unserem Land“, heißt es in der vorab verbreiteten Osterpredigt Kochs. Engpässe bei der Zulieferung von Medikamenten und Atemschutzmasken wegen der Unterbrechung von globalen Produktions- und Lieferketten könnten aber eine Chance sein, neu über die Entwicklungen der Globalisierung nachzudenken. „Unser Konsum geht in vielen Fällen zulasten dieser Länder, wo unter teils menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen billige Güter für den europäischen Markt produziert oder Rohstoffe ausgebeutet werden“, so das Oberhaupt des Erzbistums Berlin.

Stärkere Kontrollen der Eindämmungsverordnung in Eisenhüttenstadt

Die Ausgehbeschränkungen wegen der Corona-Lage bleiben auch an Ostern in Kraft. Damit diese während der Feiertage eingehalten werden, kündigte die Verwaltung in Eisenhüttenstadt sowie den umliegenden Ämtern verstärkte Kontrollen an.

Trauung ohne Gäste in Barnoms Standesämtern

Viele Paare planten dieses Jahr ihre Hochzeiten und stehen nun vor großen Sorgen. Trauungen sind weiterhin möglich, doch ohne Gäste. Im Barnim finden Trauungen bis zum 19. April noch ohne Gäste statt.

Angeln bleibt in Fürstenwalde weiterhin erlaubt

Viele Angler wendeten sich an die Fürstenwalder Stadtverwaltung, weil sie wissen wollten, ob sie ihrem Hobby weiterhin nachgehen dürfen. Angeln sei weiterhin erlaubt nur das Fahren von Motorbooten nicht, lautete die Antwort der Stadtsprecherin Anne-Gret Trilling.

Fahrverbot in Oder-Spree für Motorboote

Mit Betonblöcken wird der Zugang zur Slipanlage an der Spree versperrt. Diese sind eigentlich kostenlos und öffentlich zugänglich. Doch zu Zeiten der Corona-Krise hat der Landkreis Oder-Spree ein Fahrverbot für Motorboote beschlossen und die Betonblöcke sollen sicherstellen, dass dieses eingehalten wird.

Appell der Feuerwehr Wriezen an ihre Mitmenschen

Nachdem andere Freiwillige Feuerwehren und Mitarbeiter in medizinischen Bereichen die Bevölkerung dazu animieren, hat nun auch die Freiwillige Feuerwehr in Wriezen ihre Mitmenschen dazu aufgefordert, zuhause zu bleiben. Die Helfer bleiben natürlich einsatzbereit und sind jederzeit da. 

______________________________________________________________________________________________________________________________

8. April 

Einreiseverbot nach Ostprignitz-Ruppin wird aufgehoben

Der Landkreis wird am Freitag seine Allgemeinverfügung mit den Einreiseverboten nach Ostprignitz-Ruppin aufheben. Das teilte der Kreis mit, nachdem das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Dienstag seine Beschwerden abgewiesen und die Allgemeinverfügung als wahrscheinlich rechtswidrig bezeichnet hat. Gegen diese waren zwei Berliner vorgegangen, die Zweitwohnsitze im Kreis haben.

4212 Infizierte in Berlin - 37 Tote

In Berlin beträgt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen aktuell 4212 und damit 174 mehr als am Dienstag.

Erneut mehrere Platzverweise in Oberhavel

Am 7. April um 6.45 Uhr wurden an einer Tankstelle in Hennigsdorf in der Berliner Straße fünf Personen angetroffen. Zwei Frauen im Alter von 32 und 40 Jahren und drei Männer – 43, 59 und 60 Jahre alt – konsumierten dort ihr Feierabendbier. Sie wurden des Platzes verwiesen. Die Personalien wurden an das Gesundheitsamt weitergeleitet.

Corona-Eindämmungsverordnung in Berlin bleibt auch für Anwälte in Kraft

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat den Eilantrag eines Berliner Rechtsanwalts abgelehnt. Das teilte die Behörde am Mittwoch mit. Der Mann hatte sich dagegen gewandt, dass nur dringende Termine in Rechtsanwaltskanzleien im Rahmen der Corona-Eindämmungsverordnung wahrgenommen werden können. Zuvor scheiterte der Antrag bereits beim Verwaltungsgericht Berlin.

Das Oberverwaltungsgericht bestätigte, dass die Regelungen verhältnismäßig seien. Das hohe Infektionsrisiko rechtfertige die Kontaktbeschränkungen. Es sei auch möglich, die Dringlichkeit der Termine gegenüber der Polizei und den zuständigen Ordnungsbehörden glaubhaft zu machen, ohne dabei Einzelheiten offenzulegen.

Fürstenwaldes Gartenbetriebe trotzen der Corona-Krise

Während die Mehrzahl aller Geschäfte geschlossen bleibt, läuft es für die Gartenbaubetriebe derzeit recht gut. Viele Bürger nutzen die Corona-Sperre, um ihre Gärten auf Vordermann zu bringen.

149 Menschen sind bislang in Oberhavel infiziert

Im Landkreis Oberhavel sind bislang 149 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand: 8. April, 12 Uhr). Davon befinden sich 80 Personen in häuslicher Quarantäne, 15 Personen müssen stationär behandelt werden. 52 Personen sind geheilt. Zwei Personen sind gestorben.

Auch in Corona-Krise - Geschwister haben besondere Bindungen

Die Schule fällt wegen Corona aus - und Kinder haben viel Zeit, sich mit ihren Geschwistern zu streiten. Das ist laut Experten normal. Trotzdem können Eltern die Bindung ihrer Töchter und Söhne bewusst stärken.

Brandenburgs Kommunalparlamente sollen online tagen können

Der Abgeordnete Heiner Klemp (Bündnis 90/Die Grünen) kündigt ein entsprechendes Gesetz an. Oranienburger Grüne sprechen sich für eine virtuelle Sitzung der Stadtverordneten aus.

Anzahl der Corona-Infizierten in Oder-Spree steigt

Wieder mehr Fälle im Landkreis Oder-Spree, Krankenhaus hält Betten vor und begehrte Schutzausrüstung wird übergeben.

Leag produziert weniger Strom

Als Folge der Corona-Krise wird das Energieunternehmen Leag einzelne Kraftwerksblöcke herunterfahren.

Fast die Hälfte der Bewohner in Seniorenheim in Potsdam infiziert

38 der 80 Bewohner sind positiv getestet worden. Nun schaltet sich die Potsdamer Staatsanwaltschaft ein.

Bundesregierung erwartet 40 Millionen Corona-Schutzmasken

Die Bundesregierung erwartet zum Schutz gegen Corona-Infektionen eine schnelle Großlieferung von Schutzausstattung für das medizinische Personal.

Über 1600 Corona-Infizierte in Brandenburg bestätigt - 35 Todesfälle

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Brandenburg ist auf 1613 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Demnach erhöhte sich die Zahl der bestätigten Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden um 39 nach dem Stand von 16.00 Uhr. 233 Menschen werden im Krankenhaus behandelt, 31 davon werden intensivmedizinisch beatmet. Bisher starben 35 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2, die meisten davon in Potsdam mit 14 Toten, die ihren Wohnort dort haben.

Soforthilfe für gemeinnützige Vereine und Stiftungen

Auch gemeinnützige Vereine und Stiftungen können bei Finanzengpässen durch die Corona-Krise Soforthilfe bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) beantragen. Voraussetzung sei, dass sie in den Bereichen Sport, Kinder- und Jugendarbeit oder Weiterbildung unternehmerisch tätig sind, teilte das Bildungsministerium am Mittwoch mit. Bisher war unklar, ob diese Träger das Soforthilfe-Programm in Anspruch nehmen dürfen.

Weniger Einkommen, mehr Arbeitslose in der Corona-Krise

Der wirtschaftliche Einbruch in der Corona-Krise hinterlässt deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt und bei Einkommen - viele Bürger müssen sich auf schwierigere Zeiten einstellen. Führende Wirtschaftsforscher erwarten eine tiefe Rezession in Deutschland.

Zwei neue Corona-Fälle in der Stadt Brandenburg

Das Gesundheitsamt der Stadt Brandenburg informiert: Mit Stand 8. April, 12 Uhr, gibt es in der Stadt 39 laborbestätigte Corona-Infektionen (+2 zum Vortag).

Toilettenpapier-Absatz bricht ein

Der Verkauf von Toilettenpapier ist in der vergangenen Woche drastisch zurückgegangen. Erstmals seit Beginn der Corona-Krise habe er unter dem Durchschnittswert der vorausgegangenen sechs Monate gelegen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Es sei fast ein Drittel weniger Toilettenpapier verkauft worden als normal. Zum Vergleich: In der Woche davor lag die Verkaufsmenge noch rund 50 Prozent über dem Sechs-Monats-Durchschnitt.

Etliche hielten sich nicht ans Kontaktverbot in Ostprignitz-Ruppin

Die Polizei hat am Dienstag erneut etliche Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung festgestellt, mit der das Ausbreiten des Coronavirus verlangsamt werden soll. Menschen in Wittstock, Rheinsberg, Neuruppin, Wildberg und Lindow hielten sich nicht an die Vorschriften.

Brandenburger Handwerksbetriebe für teilweise Aufhebung der Corona-Beschränkungen

Eine Mehrheit der Handwerksbetriebe in Südbrandenburg ist dafür, die Corona-Beschränkungen vom 20. April an teilweise aufzuheben und dafür Schutzmasken zu tragen. Das hat eine aktuelle Umfrage der Handwerkskammer Cottbus (HWK) ergeben, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. 66 Prozent sind demnach für ein Ende der Corona-Beschränkungen. Mehr als die Hälfte davon plädiert dafür, die Maßnahmen nur teilweise und immer im Einklang mit den Hinweisen der Virologen und Mediziner zu lockern.

Eindämmung: Europäische Corona-Warn-App soll Ende der Osterferien kommen

Die in Europa entwickelte Smartphone-Technologie zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie steht voraussichtlich bald nach Ostern als konkrete Corona-Warn-App zur Verfügung. Das kündigte Chris Boos, einer der führenden Forscher des Projektes PEPP-PT in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. "Ich gehe davon aus, dass wir zwischen 15. und 19. April die erste App tatsächlich live haben", sagte der IT-Unternehmer, der im Digitalrat der Bundesregierung sitzt.

Kassenärztliche Vereinigung sieht leichte Entspannung bei Masken in Berlin

Die Versorgung Berliner Arztpraxen mit Schutzmasken hat sich nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) „ein wenig entspannt“. Bis 6. April habe die KV Berlin rund 300 000 Schutzmasken vom Typ FFP2 und FFP3, 800.000 OP-Masken sowie diverse Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel erhalten, sagte ein Sprecher dem RBB. Seit der vergangenen Woche hätten 2000 Praxen Schutzausrüstung erhalten. „Nach Ostern wird die Verteilung fortgesetzt.“ Die bislang eingetroffenen Masken decken laut KV etwas mehr als den Bedarf für einen Monat in der ambulanten Versorgung.

Reportage: Im Barnim auf der Jagd nach Klopapier

Ist zwischen Eberswalde und Joachimsthal noch eine Rolle Toilettenpapier zu ergattern – eine Reise durch die Einkaufsmärkte auf der Suche nach dem "Weißen Gold". Lesen Sie hier die skurril-witzige Geschichte. 

Polizei kontrolliert in Berlin auch auf dem Wasser

Die Hauptstadt-Polizei will an den Ostertagen auch auf dem Wasser kontrollieren, ob sich die Berliner an die Corona-Abstandsregeln halten. Die Einsatzkräfte werden wieder stadtweit auch in Grünanlagen und Waldgebieten unterwegs sein, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Von Karfreitag bis Ostersonntag werden nach bisheriger Planung tagsüber jeweils knapp 500 Polizisten darüber wachen, dass die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus eingehalten werden. „Auch die Wasserschutzpolizei fährt Streife.“

Wirtschaftsförderung hilft bei Soforthilfe-Anträgen in Brandenburg

Damit einheimische Unternehmen in der Corona-Krise zügig die Soforthilfe des Landes erhalten, hilft die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) der Investitionsbank des Landes (ILB) mit Mitarbeitern aus. Noch in dieser Woche würden 40 WFBB-Beschäftigte die ILB bei der Bearbeitung der fast 60 000 Anträge von Unternehmen auf Soforthilfe verstärken, teilte die Wirtschaftsförderung am Mittwoch mit.

Am Corona-Behandlungszentrum in Berlin soll auch an Ostern gebaut werden

Der Umbau einer Berliner Messehalle in ein Behandlungszentrum für Covid-19-Patienten geht auch über Ostern weiter. Das hätten die beteiligten Gewerke zugesagt, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit der Deutschen Presse-Agentur. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) verschaffte sich demnach am Mittwoch einen Überblick über den Baufortschritt in der Halle an der Jafféstraße. Sie dankte den Planern sowie den Gewerken, wie der Sprecher mitteilte. Die technische Infrastruktur, darunter etwa Strom- und Sauerstoffversorgung, sei bereits komplett.

Bund schafft "Luftbrücke" für Schutzmaterial aus China

Im Kampf gegen die Corona-Epidemie hat der Bund eine "Luftbrücke" für Transporte mit dringend benötigter Schutzausrüstung aus China nach Deutschland organisiert.Damit ist man in der Lage, täglich eine Passagiermaschine der Lufthansa für 25 Tonnen Fracht nach Shanghai zu schicken, wie die Deutsche Presse-Agentur vom Bundesgesundheitsministerium erfuhr. Hinzu kommen demnach weitere Transport-Optionen über das Verteidigungsministerium. Beide Maßnahmen sollen dazu dienen, flexibel auf Warenströme reagieren zu können.

Rund 100 Verstöße gegen Infektionsschutzgesetz in Berlin

Die Berliner Polizei hat am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch 2 Straf- und 94 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Verstößen gegen das Kontaktverbot in der Corona-Krise gestellt. Tagsüber waren rund 250 Einsatzkräfte unterwegs, nachts etwa 150 Polizistinnen und Polizisten, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die meisten Leute hätten sich an die Vorgaben zur Eindämmung des Virus gehalten, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Ab und zu träfen die Beamten aber vor allem in Parks und Grünanlagen kleinere Gruppen von rund fünf Personen an.

Verbraucherzentrale Berlin mahnt zu Wachsamkeit

Die Verbraucherzentrale Berlin ruft während der Corona-Krise zu erhöhter Vorsicht vor unseriösen Angeboten auf. Offenbar gebe es Menschen, die in Zeiten von Corona bewusst die Unsicherheit der Leute ausnutzten. Berlinerinnen und Berliner haben laut Verbraucherzentrale in den vergangenen Wochen bei sogenannten Fake-Shops beispielsweise Schutzmasken bestellt, diese aber nie erhalten. Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln sollen damit geworben haben, dass ihre Produkte gegen das Coronavirus vorbeugen können. Darüber hinaus warnen die Verbraucherschützer vor Betrügern, die sich am Telefon als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale ausgeben und Geld verlangen.

756 Menschen in Märkisch-Oderland aus Isolation entlassen

In Märkisch-Oderland wird mit Stand Mittwoch, 10 Uhr, über 57 Genesene und aktuell 59 Erkrankte informiert. Im Vergleich zum Vortag gibt es drei bestätigte Fälle mehr. Eine gewisse Stabilisierung ist bei der Zahl der Patienten zu beobachten, die in einem der Krankenhäuser im Landkreis behandelt werden müssen. Das betrifft zurzeit acht Personen, darunter drei auf der Intensivstation. 

Ostprignitz-Ruppin prüft Aufhebung des Einreiseverbots zum Karfreitag

Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts gegen Einreiseverbote in den Landkreis Ostprignitz-Ruppin will die Verwaltung eine Aufhebung der umstrittenen Verfügung von Karfreitag an prüfen. Zuvor wolle die Behörde die Beschlüsse des Gerichts und deren Auswirkungen aber noch genau prüfen, sagte Kreissprecher Alexander von Uleniecki am Mittwoch. Der Landkreis hatte als einziger landesweit eine Verfügung erlassen, nach der touristische Einreisen in das Gebiet von Ostprignitz-Ruppin aus privatem Anlass untersagt sind. Mit diesem generellen Einreiseverbot war die Verwaltung am Dienstag vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) erneut gescheitert.

Fast 400 Brandenburger gelten als geheilt von Covid-19

In Brandenburg gelten fast 400 Menschen nach Angaben der Landesregierung offiziell als geheilt oder genesen von der Lungenkrankheit Covid-19. „Wir haben heute ausgewiesen 319 Personen als geheilt oder genesen“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags. Dabei gehe es um eine Definition des Robert Koch-Instituts (RKI), wenn zum Beispiel leichte Fälle 14 Tage in häuslicher Quarantäne gewesen seien und die Quarantäne aufgehoben sei. Dazu kämen Menschen, die aus stationärer Behandlung als geheilt entlassen worden seien. „Das sind jetzt mit heutigem Datum bei uns 71.“

Corona-Ausbruch in Potsdamer Klinik „größte Sorge“ in Brandenburg

Nach der Häufung der Corona-Fälle im größten Potsdamer Krankenhaus hat sich die Brandenburger Landesregierung besorgt gezeigt. Der Ausbruch im Ernst von Bergmann-Klinikum sei „die größte Sorge, die wir hier im Land Brandenburg haben“, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags. Ansonsten sei Brandenburg mit Infektionen und Todesfällen unterdurchschnittlich belastet, die Fälle in Potsdam trieben dies etwas in die Höhe. Dort sind laut Stadt 88 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Patienten in Behandlung, bisher starben 21. Der Klinik wurden nach einem Besuch von Experten des Robert Koch-Instituts Auflagen erteilt. Nonnemacher empfahl, die Empfehlungen umzusetzen.

Charité Berlin testet tausende Mitarbeiter auf Coronavirus

Das Berliner Universitätsklinikum Charité hat mit systematischen Untersuchungen des Personals auf das neue Coronavirus begonnen. „Ziel ist, auch unbemerkte, symptomarme Infektionen in der Mitarbeiterschaft zu identifizieren sowie zusätzlich das Personal zu erkennen, das bereits einen Immunschutz aufgebaut hat und deshalb für eine Infektion unempfindlich ist“, teilte eine Kliniksprecherin auf Anfrage mit. Schritt für Schritt würden alle Beschäftigten getestet, die unmittelbar mit der Versorgung der Patienten zu tun haben. Es dürfte um mehrere Tausend Ärzte und Pflegekräfte gehen.

Pressekonferenz der Bundesregierung zur Corona-Pandemie

Gesundheitsministerin: Brandenburg ist mit 738 Intensivbetten gut vorbereitet

Brandenburg ist gut vorbereitet auf die noch zu erwartende Welle von stationär zu behandelnden Corona-Patienten. Das erklärte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch im Sozialausschuss des Landtages. Sie berichtete von einem vierstufigen Konzept zum Ausbau der Kapazitäten. Die Zahl der Intensivbetten ist von 531 im vergangenen Jahr auf 738 aktuell erhöht worden. Am heutigen Mittwoch werden 88 weitere Beatmungsgeräte erwartet.

Bald Antikörpertests in Brandenburg

Ab kommender Woche werden in Brandenburg erste Antikörpertests gegenüber des Corona-Viruses ermöglicht. Laut Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) sollen sie in Frankfurt (Oder), Cottbus und Hennigsdorf durchgeführt werden können. 

Kamelhof Nassenheide begrüßt Kamelbaby "Corona"

Auf dem Kamelhof in Nassenheide leben seit 16 Jahren Wüstenbewohner unter der Obhut von Gabriele und Jörg Heidecke. In ihrer Herde hat Gabriele Heidecke aktuell 15 Tiere. Das neueste Tierbaby heißt Corona, inspiriert von der Corona-Krise. "Aber bald kommt wahrscheinlich noch ein zweites Fohlen, das wird dann schön für beide", sagt die Gastgeberin. Wenn das neue Fohlen eines Gast-Kamels männlich wird, würde sie es Covid nennen. "Darüber entscheide aber nicht ich, sondern die Besitzerin."

csm_IRSWPPROD_YVBOX_c16aba0991

1599 Corona-Infizierte in Brandenburg bestätigt - 35 Todesfälle

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten in Brandenburg ist auf insgesamt 1599 gestiegen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Demnach erhöhte sich die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden um 75 (Stand: 8.00 Uhr). 235 Menschen werden im Krankenhaus behandelt, 28 davon werden intensivmedizinisch beatmet. Bisher starben 35 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2, die meisten davon in Potsdam - dort waren es 14 Tote. Die höchste Zahl an bestätigten Infizierten mit dem neuartigen Coronavirus gibt es mit Abstand in Potsdam mit 273 Fällen, gefolgt vom Kreis Potsdam-Mittelmark mit 213 und dem Kreis Oberhavel mit 147 Infizierten. Die wenigsten nachgewiesenen Fälle meldete der Landkreis Prignitz mit 17 mit dem Virus infizierten Menschen und die Stadt Frankfurt (Oder) mit 22 gemeldeten Fällen.

US-Botschaft nimmt Müllers Entschuldigung im Maskenstreit „zur Kenntnis“

Im Zank um eine Lieferung von 200 000 Schutzmasken hat die US-Botschaft auf die Entschuldigung von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller reagiert. „Wir nehmen die Entschuldigung des Bürgermeisters zur Kenntnis. Wir bedauern, dass die Vorwürfe, die wir zurückgewiesen haben, zu weiteren Spannungen geführt haben - und das während einer Krise, die wir alle gemeinsam überwinden wollen“, erklärte die Botschaft in Berlin. 

Infografik: Das Coronavirus in den Bundesländern | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Stübgen: „Kleine Ausflüge kann jeder machen - auch nach Brandenburg“

Mit Blick auf bevorstehende Temperaturen von bis zu 22 Grad hat sich Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen zu Verhaltensregeln an den Oster-Feiertagen in Zeiten der Corona-Krise geäußert. „Kleine Ausflüge kann jeder machen - auch nach Brandenburg“, sagte Stübgen (CDU) im Interview des „RBB“-Inforadios am Mittwoch. Touristische Aktivitäten seien zwar verboten, sportliche wie Radfahren hingegen erlaubt. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Brandenburg nicht nach Berlin hin abzuschotten oder eine neue Berliner Mauer zu bauen.“ Dies sei auch nicht notwendig, wenn sich alle maßvoll verhielten.

Quarantäne für 43 Polizisten in Berlin wieder aufgehoben

Nach einem Einsatz in einem Flüchtlingsheim in Berlin-Marzahn ist eine vorsorgliche Quarantäne für 43 Polizisten wieder aufgehoben worden. Die Maßnahme sei aufgrund des negativen Covid-19-Tests der Kontaktperson - einer Bewohnerin mit starken Symptomen - von der Amtsärztin am Dienstagabend beendet worden, sagte eine Sprecherin der Polizei am Mittwochmorgen.

Zurück am Herd oder Lieferservice – Essen in der Krise

Seit Corona gibt es in vielen Familien mehr Zeit fürs ausgiebige Frühstück mit Brötchen und Rührei. Und so mancher entdeckt angesichts geschlossener Restaurants die eigene Küche neu. Freunde von Lakritz und Schokolade fürchten zusätzliche Pfunde, weil mehr als sonst genascht wird. Doch was ist mit Bedürftigen und Obdachlosen? Eindrücke, Fragen und Antworten zum Essen in der Krise.

Infografik: 35% der bekannten Infizierten in Deutschland sind wieder gesund | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Gesundheitsministerin berichtet über Corona-Lage in Brandenburg

Nachdem die Zahl der Corona-Infektionen in Brandenburg immer weiter ansteigt, fordern viele Menschen mehr Informationen über die derzeitige Lage. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) berichtet am Mittwoch (10 Uhr) im Gesundheitsausschuss des Landtags in einer Sondersitzung über die aktuelle Lage.

Bundesinnenministerium schlägt strenge Regeln für Quarantäne vor

Schon bald könnten hohe Bußgelder drohen, wenn jemand gegen die Quarantäne-Auflagen verstößt. Dies schlägt das Bundesinnenministerium vor. 14 Tage sollte jede Regel eingehalten werden. Wie hoch die Strafen ausfallen ist noch nicht beschlossen. 

(mit dpa)

Hier geht es zum Archiv vom Corona-Blog

Schlagwörter

© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG