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Geschäftsbetrieb in Coronazeiten
Rathenow: Einige Unternehmer zeigen sich sehr flexibel

Mittwoch, 25. März, zur Mittagszeit: Auf dem noch sieben Tage zuvor so belebten Wochenmarkt in der Rathenower City ist kaum Bewegung. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zeigen nun offenbar Wirkung.
Mittwoch, 25. März, zur Mittagszeit: Auf dem noch sieben Tage zuvor so belebten Wochenmarkt in der Rathenower City ist kaum Bewegung. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zeigen nun offenbar Wirkung. © Foto: Weber
René Wernitz / 27.03.2020, 08:34 Uhr
Rathenow (MOZ) Schließungen und Absagen: Das Coronavirus stellt auch Händler, Gastronomen und Dienstleister vor enorme Herausforderungen. Ein Höchstmaß an unternehmerischer Flexibilität beweisen all jene, die bisherige Konzepte in der Not kurzerhand etwas umstricken, sich neu ausrichten und weiterhin für die Kundschaft da sind. Man denke an die privat geführte Schulküche in der Rhinower Grundschule, die  nun Außerhausverkauf bietet. Alle, die das Objekt nicht betreten dürfen, bekommen ihr verpacktes Essen zum Mitnehmen (to go) durch ein Fenster gereicht. Laut Küchenbetreiberin Sybille Heling dürften täglich rund 100 Essen durch die Luke des "Go In" gehen. Die Auswahl ist freilich geringer als sonst. Am Donnerstag etwa gab es Eierkuchen und alternativ dazu Königsberger Klopse.

Was der Rathenower Elektronikpartner (EP) Reinhard Kaldasch auf Lager hat, sieht die Kundschaft weiter online auf www.epkaldasch.com. Statt wie vormals gewohnt im Laden, läuft jetzt viel per Telefon, so Kaldasch. Bei Geschäftsabschluss liefert er natürlich aus. Die Blütenwerkstatt in Rathenow, mehr als nur ein klassischer Blumenladen, erhält das Geschäft ebenso telefonisch aufrecht. Die Kundschaft kann Bestellungen abholen oder sich liefern lassen. "Die Laufkundschaft ist weg", beklagt Inhaber Dirk Stolle. Er sieht aber nun das Bedürfnis vieler Rathenower wieder wachsen, sich was Schönes in die Wohnung zu stellen: "Sie wollen den Frühling haben", so Stolle.

Wer wie der Blumenhändler, der Elektronikfachhändler und die Schulköchin weiter am Ball ist, sollte das über die Medien kundtun. BRAWO steht dafür gern zur Verfügung!

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