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Coronavirus-Krise
Bund und Länder fördern Spitzensportler weiter

Horst Seehofer (CSU) ist als Bundesinnenminister auch für den Sport zuständig.
Horst Seehofer (CSU) ist als Bundesinnenminister auch für den Sport zuständig. © Foto: Wolfgang Kumm/dpa
DPA / 27.03.2020, 09:32 Uhr - Aktualisiert 31.03.2020, 09:35
Berlin (dpa) Trotz der Folgen der Corona-Pandemie für den Sportbetrieb müssen sich die von Bund und Ländern geförderten Athletinnen und Athleten nicht um ihr Einkommen sorgen.

Die bei Bundespolizei und Zoll angestellten Spitzensportler seien "vollumfänglich abgesichert", teilte das für den Sport zuständige Bundesinnenministerium dem "Spiegel" mit. Damit würden Bezüge auch bei ausfallenden Wettkämpfen weitergezahlt, hieß es weiter. Auch für Sportsoldaten bei der Bundeswehr gebe es keine Einbußen durch den ruhenden Sportbetrieb.

Wegen der Folgen der Corona-Krise sind bereits bis zum Sommer viele Wettbewerbe abgesagt oder verschoben worden. Auch die Olympischen Spiele in Tokio, die am 24. Juli eröffnet werden sollten, wurden auf das nächste Jahr verlegt. Viele Sportlerinnen und Sportler haben wegen der Einschränkungen derzeit Mühe, ihr Training aufrechtzuerhalten.

Auch die Stiftung Deutsche Sporthilfe hatte bereits ihre Unterstützung zugesagt. "Die Förderung wird für den aktuell bewilligten Zeitraum unverändert fortgeführt", sicherte Sporthilfe-Vorstand Thomas Gutekunst zu. Gefördert werden von der Stiftung rund 4000 Spitzenathleten. Auch für Zahlungen von Verdienstausfall für Training oder Wettkämpfe, die Corona-bedingt kurzfristig abgesagt seien, würden für Einzelfälle bereits schnell flexible Regelungen getroffen, hieß es in einer Mitteilung.

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