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Anstieg der Fallzahlen
833 Corona-Diagnosen in Brandenburg bestätigt

Ein Arzt in Schutzausrüstung nimmt an einem Corona-Testzentrum auf dem Gelände einer Berufsschule den Abstrichtest auf das Coronavirus Sars-Cov-2 von einem Autofahrer entgegen.
Ein Arzt in Schutzausrüstung nimmt an einem Corona-Testzentrum auf dem Gelände einer Berufsschule den Abstrichtest auf das Coronavirus Sars-Cov-2 von einem Autofahrer entgegen. © Foto: Patrick Pleul/dpa
dpa / 29.03.2020, 19:09 Uhr - Aktualisiert 29.03.2020, 20:16
Potsdam (dpa) In Brandenburg haben sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang nachweislich 833 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

Bis Sonntagnachmittag (16.00 Uhr) seien innerhalb von 24 Stunden 98 neue Fälle hinzugekommen, teilte das Ministerium in Potsdam mit. 65 Covid-19-Patienten liegen im Krankenhaus, 16 von ihnen werden künstlich beatmet. Vier Todesfälle sind in Brandenburg im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gemeldet.

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In Potsdam war in der Nacht zu Samstag ein weiterer Patient nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Der Mann sei 78 Jahre alt und vorerkrankt gewesen, teilte die Stadtverwaltung mit. Den ersten Toten in Brandenburg hatte der Landkreis Oberhavel am Freitag der vergangenen Woche (20.3.) gemeldet: Dort starb ein 81 Jahre alter Mann nach einer Infektion mit dem neuartigen Virus. Zwei weitere Todesfälle folgten in Potsdam, wo am Donnerstag ein 88 Jahre alter Mann und am Freitag ein 80-Jähriger starben.

Die meisten Infektionen mit Sars-CoV-2 sind dem Ministerium zufolge in der Stadt Potsdam registriert, wo 109 Menschen positiv auf den Erreger getestet wurden. 98 Fälle verzeichnete der Landkreis Potsdam-Mittelmark, 84 der Landkreis Oberhavel. Mit sechs Fällen meldete die Stadt Frankfurt (Oder) die geringste Anzahl, gefolgt vom Landkreis Prignitz mit neun.

Das Ministerium weist darauf hin, dass an diesem Sonntag ein umfangreicher Datenabgleich erfolgt sei. Dadurch sei es zu einer überdurchschnittlichen Erhöhung der Fallzahlen gekommen, die zum Teil an der unzureichenden Erfassung der letzten Tage liege. Statistische Ungenauigkeiten seien unvermeidbar. Für die Bewertung der Corona-Lage sei die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant.

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