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Corona zum Trotz
Transportunternehmen in Frankfurt (Oder) in der Krise

Michael Lange, Geschäftsführer der T&P Transport-Logistik-Service GmbH, versucht, Positives aus der Krise zu ziehen. (Screenshot)
Michael Lange, Geschäftsführer der T&P Transport-Logistik-Service GmbH, versucht, Positives aus der Krise zu ziehen. (Screenshot) © Foto: MOZ
Lisa Mahlke / 26.04.2020, 07:00 Uhr - Aktualisiert 27.04.2020, 09:23
Frankfurt (Oder) (MOZ) Corona zum Trotz versucht Michael Lange, Geschäftsführer der T&P Transport-Logistik-Service GmbH, das Positive aus der Krise zu ziehen.

Zwar gibt es bei T&P aktuell Unternehmensbereiche, in denen alles normal läuft, berichtet Michael Lange, Geschäftsführer der T&P Transport-Logistik-Service GmbH. Aber in anderen Bereichen der Unternehmen, die Güter und Personen befördern, sieht das anders aus.

Der Busbetrieb sei komplett eingestellt, einige Aufträge weggefallen. Es gibt polnische Auslieferungsfahrer, die sonst nach Frankfurt pendeln und im Moment kein Geld verdienen. "Für die ist das sehr hart", sagt Michael Lange. Man versuche aber, die Arbeit so zu verteilen, dass alle teilhaben und somit auch die Kollegen, die in Kurzarbeit gehen mussten, gehalten werden. Denn man wolle mit der Mannschaft, wie sie jetzt besteht, auch nach der Corona-Krise weitermachen.

Alles über das Coronavirus und seine Folgen für Brandenburg und Berlin in unserem Corona-Blog.

Trotz starker finanzieller Einbußen versucht Michael Lange, etwas Gutes aus der Situation zu ziehen. Bestimmte Leistungen, die vorher nur Nebenprodukt waren, sollen den Kunden nun als Dienstleistung angeboten werden, die sie in der jetztigen Situation gut brauchen können.

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Transport-Logistik-Unternehmen während der Corona-Krise

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"Für uns kann die Krise positive Ergebnisse bringen, bei all den negativen Sachen, die es gibt", sagt er. Das sei einerseits, dass das Team wirklich gewachsen sei, die Bereiche gut zusammenarbeiten und sich toll untereinander unterstützen. "Und die zweite Sache ist, dass der Beruf des Berufskraftfahrers, des Auslieferungs- oder Paketdienstfahrers im Augenblick gesamtgesellschaftlich viel besser anerkannt wird. Und das bleibt hoffentlich auch nach der Corona-Krise so."

Unterstützen könne man das Unternehmen, indem man dem Fahrer "nicht nur den Respekt entgegenbringt, den er sowieso verdient, sondern auch Hygienemaßnahmen beachtet" und ihm etwa am Anlieferungsort das Händewaschen ermöglicht.

Neben gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen erschüttert die Corona-Krise auch die Wirtschaft. Zwischen Existenzangst und Innovation bemühen sich auch Frankfurter Unternehmen um die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Aufrechterhaltung ihres Betriebes. In einer Kooperation des Märkischen Medienhauses mit der IHK Ostbrandenburg stellen wir Ihnen Firmen vor und zeigen auf, wie diese mit den Herausforderungen der Pandemie umgehen.

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