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Klimaschutz
Fridays for Future ruft zum Protest im Barnim auf

Auch in der Corona-Krise protestieren Barnimer Fridays-For-Future-Aktivisten für den Klimaschutz. (Archivbild)
Auch in der Corona-Krise protestieren Barnimer Fridays-For-Future-Aktivisten für den Klimaschutz. (Archivbild) © Foto: Wolfgang Rakitin
MOZ / 29.05.2020, 03:00 Uhr - Aktualisiert 29.05.2020, 07:41
Bernau/Biesenthal (MOZ) "Die Klimakrise darf während der Coronakrise nicht einfach vergessen werden." Dies ist das Credo der Barnimer Ortsgruppe von Fridays for Future. Sie lädt am heutigen Freitag zu zwei Mahnwachen ein, eine dritte folgt in der nächsten Woche. Hintergrund sind die anstehenden ministeriellen Entscheidungen über die Konjunkturprogramme und den Einsatz von 156 Milliarden Euro, um die Wirtschaft wieder anzukrubeln. "Diese Konjunkturprogramme sind eine Weichenstellung für unsere Zukunft. Sie entscheiden auch, ob Deutschland die Klimaziele einhalten kann", so die Fridays for Future-Ortsgruppe.

Die erste Mahnwache findet heute von 11 bis 13 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Bernau statt. Am Nachmittag wird sie von 14 bis 16 Uhr auf dem Marktplatz in Biesenthal fortgesetzt. Am Dienstag nach Pfingsten folgt dann die dritte Mahnwache von 13 bis 15 Uhr auf dem Marktplatz in Eberswalde.

Der Schutz von Risikogruppen und die Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus hat bei allen drei Veranstaltungen Priorität. Deswegen wollen die Fridays for Future-Aktivisten die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen treffen und nur in einer kleineren Gruppe mit ausreichend Abstand und Mundschutz protestieren. Eine ihrer zentralen Forderungen an die Politik lautet, die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, um so die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten.

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Karl Napp 29.05.2020 - 21:23:06

Wattfraß-Gegner und und Rumpelmännchen-Unterstützer

waren in meiner Kindheit die wahren Umwelt-Aktivisten. _ _ / / _ _ Da war AKTIVES Handeln gefragt z.b. Licht aus, wenn keiner mehr im Raum ist, SeRo sammeln, um die Klassenkasse aufzufüllen .... _ _ / / _ _ "Frei-Day for Schulfrei"wäre sicherlich - und aus meiner Sicht gerechtfertigt - als verfassungswidrig eingestuft worden. _ _ / / _ _ Ich will damit auf keinen Fall all die kriminellen Umweltsünden der DDR gutheißen, jedoch sollten die frühkindlichen "Umwelt-Aktivisten" nicht derart von einer grünen Öko-Lobby instrumentalisiert werden, dass das eigene logische Denken ausgesetzt wird. .

Paul Müller 29.05.2020 - 10:50:59

Keine Fakenews bitte ;-) ...

... Seeadler werden schon vor Neubau der Windkraftanlagen vergiftet ....

Dirk Mahnke 29.05.2020 - 08:35:59

Ich bezweifle,

dass viele dieser "Junge Aktivisten" auf dem Foto überhaupt eine eigene Meinung hierzu haben. Die Organisatoren sollten lieber einen Beitrag leisten, den Kindern den verloren gegangenen Lehrstoff beizubringen, statt Freitag die Schule zu schwätzen.

Andreas Neue 29.05.2020 - 07:53:33

Freitag für Vernunft

Die jungen Leute die in Bernau die Fridays for Future organisieren laden wir gerne einmal in die Bernauer Südstadt zum Bäume pflanzen oder zu Baumpatenschaften ein. Wir hätten auch Wassereimer übrig um Bäume zu wässern. Uns würde die Meinung der jungen Demonstranten zu den von Windrädern getöteten Adlern, Milanen und Insekten interessieren. Vielleicht demonstrieren wir das nächste Mal für einen sauberen Bahnhofsvorplatz. Und wir räumen auch eure weg geworfenen Plakate weg. Für die Umwelt.

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