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Sparkasse warnt
Falsche Bankberater, Polizisten oder Staatsanwälte am Telefon

In letzter Zeit häufen sich dubiose Anrufe bei Kunden von Banken und Sparkassen.
In letzter Zeit häufen sich dubiose Anrufe bei Kunden von Banken und Sparkassen. © Foto: dpa
red / 30.06.2020, 17:54 Uhr
Mittelmark Es häufen sich erneut dubiose Anrufe bei Kunden von Banken und Sparkassen. Hierbei erfragen die Kriminellen die Bankdaten ihrer Opfer und geben sich oft als Mitarbeiter des örtlichen Kreditinstitutes aus. Diese Bankdaten nutzen sie im Anschluss, um das Geld von den Konten abzuheben.

Empfänger solcher Anrufe werden beispielsweise aufgefordert, ihr Online-Banking-Verfahren umzustellen und diese Umstellung oder den Versand einer neuen Girokarte mit einer TAN (TransAktionsNummer) zu autorisieren. Oder sie werden aufgefordert, ihr Konto oder ihre Karte zur Verhinderung einer betrügerischen Buchung sperren zu lassen und diesen Auftrag mit einer TAN zu bestätigen.

Kunden sollten auf derartige Forderungen nicht eingehen, keinesfalls persönliche Daten sowie Zugangsdaten herausgeben oder eine TAN erzeugen, sondern einfach auflegen. Andernfalls könnten diese Daten zur Durchführung von betrügerischen Online-Banking-Überweisungen genutzt werden. Ein eigenhändiger Rückruf beim Kunden-Service-Center der MBS unter 0331/898989 oder in der kontoführenden Stelle kann entsprechende Rückversicherung bringen.

Die MBS weist ausdrücklich darauf hin, dass Mitarbeiter von Banken und Sparkassen in keinem Fall die Herausgabe persönlicher Kontodaten ihrer Kunden telefonisch oder per E-Mail erfragen. Kontounterlagen wie Kontoauszüge sollten zudem immer sicher vor dem Zugriff unberechtigter Dritter verwahrt und Kontobewegungen regelmäßig sorgfältig geprüft werden.

Die Kriminellen lassen sich immer wieder neue Maschen und Methoden einfallen, mit denen Sie ahnungslose Menschen übers Ohr hauen können. Vor allem betroffen sind ältere Menschen. Über weitere Betrugsmaschen mit vermeintlichen Polizisten oder Staatsanwälten sowie über den sogenannten Enkeltrick, klären auch die Polizei und der Verbraucherschutz auf.

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