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Nahverkehr
Änderungen am Busfahrplan in Petershagen-Eggersdorf nicht vor Dezember

Bisher nur in eine Richtung: Bus 932 in der Mittelstraße nahe Ahornallee
Bisher nur in eine Richtung: Bus 932 in der Mittelstraße nahe Ahornallee © Foto: Uwe Spranger
Uwe Spranger / 01.07.2020, 04:00 Uhr
Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Ende April hatten die Gemeindevertreter Bürgermeister Marco Rutter beauftragt, Maßnahmen einzuleiten, um den Ein-Richtungs-Verkehr der Buslinie 932 in Eggersdorf zu beenden und das Busangebot in diesem Teil des Doppeldorfes zu verbessern. In der jüngsten Sitzung gab Rutter nun einen ersten "Sachstandsbericht".

Wie er mitteilte, habe er den Landkreis als Aufgabenträger angeschrieben und dafür Vorschläge aufbereitet. Bereits im vorigen Jahr habe er Unterlagen von Bürgern weitergeleitet, die sich ebenfalls mit dem Thema befassen. Laut Rutter hat Seelow die "konstruktiven Vorschläge" begrüßt, allerdings deutlich gemacht, dass auf die Schnelle aufgrund der Komplexität des Systems keine Änderungen möglich seien. Zum Fahrplanwechsel Ende des Jahres könnten Umstellungen vorgenommen werden. Man wolle die Vorschläge in die Verhandlungen mit dem Busunternehmen mobus mitnehmen und die Kommune einbeziehen, sei zugesichert worden. "Ich warte jetzt auf die Termine", sagte Rutter und konstatierte: "Es sollte nun laufen."

Flexibles System "anstoßen"

Wilfried Hertel (Linke) gab Hinweise von Bürgern weiter, wonach es vor einigen Jahren an Wochenenden bereits 20 Fahrten pro Tag in beide Richtungen gegeben habe. Bedarf sei jedenfalls da, hieß es. Zu den angefragten Kosten für einen 60-Minuten-Takt der 932 in zwei Richtungen ab Fahrplanwechsel 2020/21 gab es noch keine Aussagen.

Der Chef des Umwelt- und Verkehrsausschusses Tobias Rohrberg (B90/Grüne) erinnerte da-ran, dass laut Beschluss vom April  neben den Änderungen für die Linie 932 auch ein flexibles Rufbusangebot geprüft werden sollte. Rutter kündigte an, bei der nächsten Ausschusssitzung vorzustellen, "wie der Weg sein könnte". Die Ausschreibung einer Analyse und Planung werde vorbereitet, sein Ziel sei es, das noch in diesem Jahr "anzustoßen". Er wolle zudem mit den Nachbargemeinden über ein gemeinsames Vorgehen sprechen.

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