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Kreispokal
Sachsenhausen II steht im Endspiel

Sachsenhausen II jubelt.
Sachsenhausen II jubelt. © Foto: Stefan Zwahr
Stefan Zwahr / 01.08.2020, 14:59 Uhr - Aktualisiert 01.08.2020, 17:21
Sachsenhausen (MOZ) Der Kreispokalsieger von 2016 erhält sich die Chance auf den Titel. Kreisoberligist TuS 1896 Sachsenhausen II zog am Sonnabend vor 221 Zuschauern in das Endspiel ein. Gegen den klassenhöheren Birkenwerder BC 1908 hieß es auf eigenem Platz 2:0 (2:0). Der BBC, der in der vergangenen Saison in die Landesliga aufgestiegen war, enttäuschte über weite Strecken und verpasste somit die zweite Endspielteilnahme in Folge. 2019 war das Finale gegen den 1. SV Oberkrämer verloren gegangen.

Im Endspiel trifft die TuS-Reserve am Sonntag, 9. August, auf Einheit Zepernick. Der Aufsteiger in die Landesklasse gewann gegen den neuen Staffelkontrahenten Oranienburger FC Eintracht II mit 3:1.

"Ich denke, dass wir verdient gewonnen haben, da wir in beiden Halbzeiten die besseren Chancen hatten", bemerkte TuS-Trainer Philipp Holzhauer. Dass das Spiel so souverän gestaltet werden konnte, habe ihn aber schon überrascht. "Ich bin begeistert, wie wir zusammengearbeitet haben. Als Kader haben wir gut funktioniert. Das gilt auch für die Leute, die nicht zum Einsatz kamen."

Den spitzenhaften Teamgeist lobte auch TuS-Spieler Miguel Eikelmann. Dieser setzte das Leder in der 23. Minute gegen das Außennetz und bereitete in der 35. Minute den Führungstreffer vor. Nach einem langen Abschlag von Schlussmann Nick Schrobback setzte sich Eikelmann auf der linken Seite durch. Seine Eingabe schob Rustam Gulomov ein.

Zehn Minuten zuvor hatte der BBC, der bis dahin einige gute Offensivaktionen hatte, in Führung gehen können. Nach einem Foul von Eric Grüning an Marco Noack gab es Elfmeter. Diesen parierte Schrobback gegen Ron Haß.

Auf der anderen Seite machte es Franz Roosch besser. Vom Punkt sorgte er für die 2:0-Halbzeitführung des TuS (43.).

Kurz nach Wiederbeginnein weiterer "Riese" für den Außenseiter, doch Pascal Dachwitz rettete vor dem einschussbereiten Niclas Bergmann (47.). "Wir haben uns den Arsch aufgerissen und verdient gewonnen", hob Eikelmann hervor. Vom BBC kam nur noch wenig. "Wir haben alles probiert. Am Ende hätten wir aber dicher noch zwei Halbzeiten spielen können, ohne dass etwas passiert wäre", ärgerte sich Dennis Dombert. Dieser scheiterte in der 59. Minute an Schrobback und hatte in der Schlussphase Pech, als Grüning auf der Linie rettete.

"In der ersten Halbzeit haben wir gute Chancen. Der Gegner profitiert von unseren Fehlern", so Dombert. "So, wie die Tore gefallen sind, müssen wir uns hinterfragen." Auch Trainer Florian Glitza ärgerte sich über die Gastgeschenke. "Sachsenhausen hat aus Möglichkeiten, die sich nicht selber herausgespielt haben, 2:0 geführt. Dann haben sie die Klasse, um abzuwarten. Es war ein verschenkter Tag."

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