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Einst und Jetzt
Bad Belzig fast wie in alten Zeiten

Bärbel Krämer / 02.08.2020, 06:30 Uhr
Bad Belzig Am 10. Oktober 1934 wurde dieser alte Postkartengruß nach Berlin geschickt. Der Empfänger, damals im Stadtteil Charlottenburg lebend, stammte aus Belzig und erhielt parallel zum Kartengruß, ein Paket. Unter anderem gefüllt mit dem Gebäck, dass der Empfänger so mochte. Doch zurück nach Belzig, wo vermutlich Ende der 1920 Jahre die Aufnahme für den Postkartendruck im Verlag von Emil Balzer entstand. Bis auf den heutigen Tag hat sich das Areal kaum verändert - abgesehen von dem auf der rechten Bildhälfte abgelichteten Stahlgittermasten und der ersten öffentlichen Bedürfnisanstalt der Stadt. Letztere war 1926 erbaut worden und verschwand nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder aus dem Stadtbild. Wann genau das Toilettenhäuschen abgerissen wurde, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Über den Stahlgittermasten waren damals unter anderem das Postamt in der Lübnitzer Straße und das Kreishaus in der Niemöllerstraße an das Stromnetz der Stadt angeschlossen. Das gegenüber auf der linken Bildhälfte abgelichtete Fachwerkhaus ist wiederum das einzige, das den Dreißigjährigen Krieg überdauert hat. Das Wohnhaus mit dem Fachwerkgiebel zur Baderstraße wurde 1661 erbaut. Als die Aufnahme entstand, befand sich im Erdgeschoss des Hauses die Zigarrenfabrik von Wilhelm Rühlicke.

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