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Wassersport
Deutsche Meisterschaft der Segel-Elite in Lindow

Matthias Haack / 02.08.2020, 20:15 Uhr - Aktualisiert 02.08.2020, 20:30
Lindow (moz) Damit hatten selbst die Profis nicht gerechnet, dass auf dem Gudelacksee so überraschende Winddreher auftauchten. Gekentert sind am Starkwindtag, der Mittwoch, die meisten und das mehrfach.

Zum fünften Mal hatte der Deutsche Kanu-Verband seine Titelkämpfe im IC und Taifun an den brandenburgischen Verband vergeben. Beauftragt wurde im vorigen Jahr der Segelclub Lindow damit zum vierten Mal. Vor drei Jahren war bei den Regatta-Seglern Neuruppin um Meisterehren gesegelt worden. Das Revier im Norden Brandenburgs eignet sich prächtig – auch oder gerade weil die nahen Baumreihen am Ufer sowie kleine und große Insel für endlose Überraschungsmomente sorgen. Bereits am Dienstag, dem zweiten Tag, war die Mindestzahl von fünf Wettfahrten absolviert und damit frühzeitig klar: Das Treffen der nationalen Spitze kann als Meisterschaft gewertet werden.

Der Segelclub Lindow richtete die Meisterschaft des Deutschen Kanuverbandes aus. IC und Taifune bei tückischen Winden am Start.
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Deutschlands Beste auf dem Gudelacksee

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Einen Tag später frischte es nicht nur mit bis zu sechs Beaufort mächtig auf: Er kam jetzt von da, eine Sekunde später von dort. Sogar den neuen Deutschen Meister im IC erwischte es. "Ich denke", so Frederik Steimann, "es waren zehn Kenterungen." Der 28-Jährige aus Bad Segeberg löste Martin Droll ab, der dreimal in Folge die Konkurrenz in den Vorjahren hinter sich gelassen hatte. Droll ist Lindows Spitzenmann, Vorstandsmitglied beim SCL, Initiator der DM – war aber beim Heimspiel nicht aktiv. Eine Winteroperation am Kreuzband verhinderte seine Titelverteidigung. Er gehörte zur Regattaleitung und zu den Organisatoren der Zeremonie am Freitagabend.

Mit persönlichen Präsenten (ein signiertes Brettchen), Gläsern und Pokalen trumpfte der SCL auf. Dajana Pefestorff, seit eineinhalb Jahren Präsidentin des Landes-Kanu-Verbandes, bat jeden der 27 Sportler an den symbolischen Siegersteg – immer mit Wahrung der Abstands- und Kontaktregeln. "Ist schon komisch", gestand Frederik Steimann, aber eben nötig.

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