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Mehr Tote in Bangkok - Regierung lehnt UN-Vermittlung ab

Die Straßenkämpfe in Bangkok fordern einen immer höheren Blutzoll.
Die Straßenkämpfe in Bangkok fordern einen immer höheren Blutzoll. © Foto: dpa
17.05.2010, 08:57 Uhr
Bangkok (DPA) Die Straßenkämpfe in Bangkok fordern einen immer höheren Blutzoll. Bis Montagmorgen kamen in den jüngsten Unruhen 34 Menschen ums Leben, berichtete der Krankenhaus-Notdienst, 341 wurden verletzt. Die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Proteste gegen die Regierung Mitte März liegt damit bei fast 60. 

Eine neue Forderung der Rothemden nach Verhandlungen unter Aufsicht der Vereinten Nationen lehnte die Regierung ebenfalls ab. Thailand könne seine Probleme selbst lösen, sagte ein Sprecher der Regierung. Das Oppositionsbündnis UDD hatte einen Waffenstillstand verlangt, den Abzug der Armee, und dass die Regierung die Militanten unter den Rothemden nicht als Terroristen abstempelt. Dann seien sie im Beisein von UN-Diplomaten zu Gesprächen bereit, sagte Anführer Nattawut Saikua.

Die Rothemden verlangen den Rücktritt der Regierung. Das Angebot von Neuwahlen im November nahmen sie vergangene Woche zwar an, doch brachten sie die greifbar nahe Lösung schließlich mit immer neuen Forderungen zum Scheitern.

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