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Bildhauer Werner Stötzer erhält Kunstpreis für Lebenswerk

02.07.2008, 13:25 Uhr - Aktualisiert 23.07.2010, 23:26
Neuhardenberg Der Bildhauer Werner Stötzer erhält für sein Lebenswerk den ersten Kunstpreis des Brandenburgischen Ministerpräsidenten. Regierungschef Matthias Platzeck (SPD) werde dem 77-Jährigen die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung am Samstag beim Festakt zur Verleihung des Brandenburgischen Kunstpreises in Neuhardenberg überreichen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit.

Damit ehre das Land die "herausragende Lebensleistung eines Künstlers, der ohne Zweifel seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Bildhauern Deutschlands zählt", hieß es in der Mitteilung. Der in Werbig (Märkisch-Oderland) lebende Stötzer gehöre "zu den wenigen zeitgenössischen Bildhauern, die die Form nur nach einer Ideenskizze aus dem Block schlagen."

Der Brandenburgische Kunstpreis der "Märkischen Oderzeitung" wird in diesem Jahr nach Veranstalterangaben erstmals gleichberechtigt in den Sparten Malerei, Grafik und Plastik vergeben. Den Preis für Malerei erhält die in Panketal (Barnim) lebende Künstlerin Hannelore Teusch. Kathrin Harder aus Eichwalde (Dahme-Spreewald) wird mit dem Grafik-Preis geehrt. Als Preisträger in der Kategorie Plastik hat die Jury den Bildhauser Jannulis Tembridis ausgewählt, der in Lebus (Märkisch-Oderland) lebt und arbeitet. Die Preise sind mit jeweils 2000 Euro dotiert.

Der Brandenburgische Kunstpreis wird den Angaben zufolge zum vierten Mal von der Zeitung in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg verliehen. Brandenburgs Ministerpräsident ist Schirmherr der Veranstaltung in der Ausstellungshalle der Stiftung. Dort sind vom 5. Juli bis 3. August auch Werke der Preisträger und weiterer 80 Künstler aus Brandenburg zu sehen.

 

Aktualisiert: Nach langer schwerer Krankheit ist Werner Stötzer am 22. Juli 2010 im Alter von 79 Jahren in Altlangsow (Märkisch-Oderland) im Kreise seiner Familie gestorben.

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