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Brandenburgischer Kunstpreis verliehen

Die Preistrõger: Matthias Platzeck (l.) und MOZ-Chefredakteur Frank Mangelsdorf (r.) gratulierten Hannelore Teutsch (2.v.l.), Werner St÷tzer und Kathrin Harder.Foto: Torsten Stapel
Die Preistrõger: Matthias Platzeck (l.) und MOZ-Chefredakteur Frank Mangelsdorf (r.) gratulierten Hannelore Teutsch (2.v.l.), Werner St÷tzer und Kathrin Harder.Foto: Torsten Stapel © Foto:
FKNUSZMANNN / 06.07.2008, 18:30 Uhr
Mehr als 200 in Brandenburg lebende Künstler hatten sich dieses Jahr um den Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung beworben, der erstmal gleichwertig in den Kategorien Grafik, Malerei und Bildhauerei vergeben wurde.

Am überzeugendsten fand die Jury letztlich die Grafik "Sine loco et anno" der Eichwalderin Kathrin Harder, das Triptychon "Drei Wege \u2011 Eine Frau" von Hannelore Teutsch (Panketal) und die Skulptur "Orama" des in Wulkow bei Frankfurt (Oder) lebenden Bildhauers Jannulis Tembridis. Die Preise sind mit je 2000 Euro dotiert.

Ausgewählt hatten die Arbeiten Wolfgang de Bruyn, der Leiter des Frankfurter Kleist-Museums, Brigitte Rieger-Jähner, die Direktorin der Städtischen Museen Frankfurt, die Künstlerin Sylvia Hagen, Galerist Dieter Brusberg, Maler Rainer Ehrt, Bernd Kauffmann, der Generalbevollmächtige der Stiftung Schloss Neuhardenberg, MOZ-Chefredakteur Frank Mangelsdorf und MOZ-Feuilletonchef Peter Liebers.

Die Verleihung des Kunstpreises nahm Ministerpräsident Matthias Platzeck zum Anlass, zum ersten Mal einen brandenburgischen Künstler für sein Lebenswerk zu ehren. Diese mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung durfte der bei Seelow lebende Bildhauer, Zeichner und Maler Werner Stötzer entgegennehmen. Platzeck würdigte ihn als einen der bedeutendsten deutschen Bildhauer der Gegenwart, der sich nie vereinnahmen ließ und künstlerisch unabhängig blieb. Zugleich hob der Ministerpräsident das hohe Interesse an dem MOZ-Kunstpreis hervor, dessen Ruf längst über die Grenzen Ostbrandenburgs hinausreiche.

Bis zum 3. August sind ein Drittel der für den Kunstpreis eingereichten und die ausgezeichneten Arbeiten im Schloss Neuhardenberg zu sehen.

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