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Landesmittel
 für Frankfurts
Tram-Netz

Annette Herold / 28.05.2010, 20:12 Uhr - Aktualisiert 31.05.2010, 07:42
Frankfurt (In House) Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) hat am Freitag einen Fördermittelbescheid an den Stadtverkehr übergeben. Mit der geplanten Erneuerung des Tram-Fahrdrahts zwischen Conergy und Markendorf ist die Modernisierung des SVF-Infrastrukturnetzes so gut wie abgeschlossen.

In den Sommerferien soll das Geld verbaut werden, wie es bei der SVF heißt, so dass durch den dann nötigen Schienenersatzverkehr möglichst wenig Fahrgäste in Mitleidenschaft gezogen werden. SVF-Geschäftsführer Michael Ebermann sprach von einer „großen Unterstützung für die Stadt.“ Mit 495 000 Euro fördert das Land die geplanten Arbeiten an der Straßenbahnstrecke zwischen Conergy und Markendorf-Siedlung.

Frankfurt verfüge über einen vorbildlichen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), lobte der Minister. Langfristig brauche die Stadt aber auch einen grenzüberschreitenden Nahverkehr, sagte er. „Das ist einfach nötig, je mehr die Grenze verschwendet.“

Die großen Investitionen zur Modernisierung der Infrastruktur werden indes mit dem Vorhaben im Frankfurter Westen abgeschlosen sein, wie der SVF-Geschäftsführer erläuterte. Zugleich machte er deutlich, dass die Stadt langfristig auch Unterstützung bei der weiteren Modernisierung des Straßenbahn-Fuhrparks benötige. VWas nützt uns eine moderne Infrastruktur, wenn wir keine Bahnen haben, die darauf fahren können?", fragte Michael Ebermann. Bisher ist eine Förderung von Straßenbahnen ausgeschlossen, wie der Minister sagte. Wenn eine andere Regelung nötig werde, müsse darüber auf Landesebene verhandelt werden.

Der Minister hatte sich in Frankfurt auch über die Hochwasserlage informiert – direkt an der Oder und bei der Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft (FWA) im Buschmühlenweg. Auf dem Besuchsprogramm stand auch ein Besuch des KV-Terminals in der Georg-Richter-Straße. Die Anlage wird derzeit erweitert – für diese Arbeiten sollen über das Land auch EU-Gelder nach Frankfurt fließen. Die Stadt erweitert den von der Bahn AG betriebenen Containerbahnhof derzeit – unter anderem um eine östliche Gleisanbindung, über die dann auch eine direkte Verbindung zum Personenbahnhof bestehen wird.

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viola z. 30.05.2010 - 12:44:47

keine not sichtbar

die moz zitiert den minister: "Langfristig brauche die Stadt aber auch einen grenzüberschreitenden Nahverkehr.,Das ist einfach nötig, je mehr die Grenze verschwindet.“ eine behauptung, die der minster leider nicht untersetzt. was versteht der unter "nötig"? solche aussage verwirrt, da er was für nötig hält, ohne die not nachzuweisen. wer hat einen nahverkehr nach slubice "nötig"? der minister fährt auto!

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